Veröffentlichungen des Hersfelder Geschichtsvereins

Der Hersfelder Geschichtsverein setzt mit der im Herbst 2006 begonnen Herausgabe der „Hersfelder Geschichtsblätter“ seine bisherigen historischen Veröffentlichungen fort.

Hersfelder Geschichtsblätter Band 8/2017

 
Die territoriale Entwicklung der Reichsabtei Hersfeld, Bad Hersfeld 2017

Michael Fleck, Martin Engel und Albert Deiß
 
   
Preis: 15,00 Euro, Mitglieder VHG 12,00 Euro  
   
Inhaltsverzeichnis Seite
  Vorwort
5
Dr. Michael Fleck Die territoriale Entwicklung der Reichsabtei Hersfeld bis zu ihrer Aufhebung 1648
7
Martin Engel und Albert Deiß Kartografische Darstellung der ehemaligen Besitzungen und zehntpflichtigen Orte
der Reichsabtei Hersfeld und ihrer Propsteien
41
  Register der nicht bestimmbaren Orte
72
  Register der in den Karten verzeichneten Orte
90
  Literaturverzeichnis
99
  Archivalische Quellen
101
  Abbildungsverzeichnis
102
 

Hersfelder Geschichtsblätter Band 7/2015

 
Der Kreis Hersfeld 1945/1946. „Stunde Null“, US-Militärregierung, Entnazifizierung, Spruchkammer, Rückkehr zu demokratischen Strukturen, Bad Hersfeld 2015

Dokumentation von Hans-Otto Kurz
 
   
Preis: 9,50 Euro, Mitglieder VHG 6,50 Euro  
   
Inhaltsverzeichnis Seite
Vorwort 3
     

„Stunde Null“ und Neubeginn im Kreis Hersfeld

 

 

8. Mai 1945 – 30. Januar 1933

9

 

Ende März 1945: Kreis Hersfeld besetzt

9

 

April 1945: „Stunde Null“ im Kreis Hersfeld

10

 

Der Kreis Hersfeld unter der US-Militärregierung

11

 

Amtliche Bekanntmachungsblätter der US-Militärregierung

13

 

09.04.1945: Dr. Wilhelm Gerhard zum kommissarischen Landrat bestellt – Ermutigende Aufrufe und Appelle an die Kreis-Bevölkerung

13

 

NS-Landrat und NS-Bürgermeister abgesetzt

15

 

Entlassungen, Beschäftigungs- und Berufsverbote für Nazis

16

 

Not und Chaos im Hersfelder Kreisgebiet

17

 

Anordnungen der Hersfelder US-Militärregierung

21

 

Regelmäßige Rundschreiben des Landrats an die Bürgermeister

25

 

Waffenabgabe angeordnet – Bestrafung durch Alliierte 26

 

Notstandsarbeiten

26

 

Grenzziehung 1945 – Kreis Hersfeld wird Grenzregion

28

 

Mangel an Baumaterial, Fachkräften und Baumaschinen

29

 

Bitten der Bevölkerung an US-Militärregierung und Landrat

29

 

Hilfskrankenhaus Dudenstraße wird Krankenhaus für Geschlechtskranke

31

 

 

 

US-Militärregierung überträgt Verantwortung

 

 

Behörden im Kreis durch US-Militärregierung gestärkt

33

 

August 1945: Magistrat bestellt, Sauerwein Bürgermeister in Hersfeld

33

 

Sept./Oktober 1945: Kreisausschuss bestellt, Euler kommissarischer Landrat

34

 

Groß-Hessen gebildet – Hess. Kabinett berufen, Staatsgrundgesetz erlassen

34

 

Umgestaltung der Gerichtsbarkeit – Hersfelder Amtsgericht darf wieder arbeiten

35

 

Oktober 1945: Dringender Bettenbedarf – Tsolier-Baracke-Schlesierhaus wird gebaut

36

 

Oktober 1945: Neubeginn bei Schulen

36

 

Wochenberichte aus dem Landratsamt an die US-Militärregierung

37

 

Stadt- und Kreispolizei wieder bewaffnet – Strafrecht des Landrats

38

 

Aufnahme von weiteren Heimatlosen angekündigt – Flüchtlings-Komitee gegründet

38

 

November 1945: Erste Bürgermeisterkonferenz – 82 Bürgermeister nehmen teil

39

 

Beschäftigungslage im Kreis Hersfeld

40

 

Büroausstattungen in öffentlichen Verwaltungen mangelhaft

41

 

Schwarz- und Schleichhandel verboten

42

 

Berufung eines Kreisjugendausschusses

42

 

04.03.1946: Kreis-Volkshochschule eröffnet

43

 

30.03.1946: Erster Zug mit Vertriebenen eingetroffen

43

 

Humanitäre Hilfe aus dem Ausland

44

 

09.08.1946: „Hersfelder Kreiszeitung“ löst „Military Government Gazette“ ab

45

 

Örtliche Beschwerdeinstanz eingerichtet

46

 

Felddiebstahl und Forstfrevel hart bestraft

46

 

Lollsmontag 1946: Heimkehrer im Lager Waldschänke

46

 

Rückführung und Austausch von Evakuierten

47

 

29. Okt. 1946: Zunahme der Wohnbevölkerung im Kreis

48

 

Amerikanische Soldaten und Zivilisten um gutes Verhältnis zu Deutschen bemüht

49

 

Kritik am Verhalten der US-Besatzungskräfte und der US-Militärpolizei

49
     

NS-Vergangenheit – Entnazifizierung

 

 

Maßnahmen gegen NS-Aktivisten – Spruchkammer Hersfeld errichtet

51

 

Weitere Nazi-Entlassungen und Beschäftigungsverbote

52

 

Entnazifizierung: Erläuterungen durch den Landrat

54

 

Bildung von Spruchkammern

55

 

26.04.1946: Fragebogen zur politischen Vergangenheit in der NS-Zeit

57
 

Mai 1946: Spruchkammer Hersfeld personell besetzt

58
 

Ab Juli 1946: Hersfelder Spruchkammer beginnt mit ihrer Arbeit

59
 

30.09.1948: Die Spruchkammern beenden ihre Arbeit

60
 

Ergebnisse der Spruchkammerverfahren – in Hessen und im Kreis Hersfeld

62
 

Spruchkammer-Verfahren gegen Landrat Bienert

64

 

 

 

Rückkehr zur Demokratie

 

 

Ende 1945: Vier demokratische Parteien im Kreis Hersfeld zugelassen

68

 

Keine Mitgliedschaft von Nazis in demokratischen Parteien

70

 

1946: Nazis vom Wahlrecht bei allen Wahlen ausgeschlossen

70

 

27.01.1946: Gemeindewahlen – Bürgermeister in den Gemeinden gewählt

71

 

28.04.1946: Wahl zur Stadtverordnetenversammlung – Dr. Fritz Brühl (SPD) zum Hersfeld er Bürgermeister gewählt

72
 

28.04.1946: Kreistag des Kreises Hersfeld gewählt, erste Sitzung am 03.06.1946

72
 

25.06.1946: Heinrich Sauerwein (SPD) vom Kreistag zum Landrat des Kreises Hersfeld gewählt

73
 

30.06.1946: Wahl zur Verfassungsberatenden Landesversammlung

74
 

01.12.1946: Volksentscheide über den Verfassungsentwurf und zu Artikel 41

75
 

01.12.1946: Erste Landtagswahl nach Ende des Zweiten Weltkrieges

76
 

Wahlbeteiligung im Kreis Hersfeld

76
 

Grußwort von Landrat Sauerwein zum Jahreswechsel 1946/1947

77
     

Anhang

 
I

Die Lage im Kreis Hersfeld – Auszug aus der Bekanntmachung der US-Militärregierung v. 25.05.1945

78
II

Grenzziehung im Werratal – Auswirkungen für die Bevölkerung – vier Beispiele

79
III

Land Groß-Hessen – Hessen-Karte mit ergänzenden Anmerkungen

80
IV

Einwohnerzahlen der Gemeinden im Kreis Hersfeld – Stand: 1933, 17.05.1939, 29.10.1946

81
V

Übersicht: Beschäftigte in gewöhnlicher Arbeit/in nicht gewöhnlicher Arbeit

82
VI

Auszüge aus dem 6-seitigen Fragebogen zur Nazi-Vergangenheit

83
VII

Spruchkammer-Bescheide – drei Beispiele

86
VIII

Spruchkammer-Verhandlungen – fünf Beispiele

89
IX

Ergebnisse der Kreistagswahl vom 28.04.1946, Einzelergebnisse der Kreisorte

91
     

Verwendete Abkürzungen, Literatur (eingesehene Unterlagen)

92
     
Quellen 93
     

Weitere Veröffentlichungen des Hersfelder Geschichtsvereins e.V.

94
 
 

Hersfelder Geschichtsblätter Band 6/2013

 
Ernst-Wolfram Schmidt: Benno Schilde Maschinenbau AG Hersfeld. Das Unternehmen vor, in und nach dem 2. Weltkrieg, Bad Hersfeld 2013

Dokumentation von Ernst-Wolfram Schmidt zur Entwicklung der Firma Schilde vom Maschinenbau- zum Rüstungsbetrieb, zu den Arbeitskräften / Fremdarbeitern, zur Kriegsproduktion und zum Unternehmen in der Nachkriegszeit
 
   
Inhaltsverzeichnis Seite
  Vorwort 3
     

1.

Fremdes Kapital verändert Wesen und Entwicklung des Unternehmens

 

1.1

Von der Familien-GmbH zur Aktiengesellschaft

4

1.2

Beziehungsgeflecht mit bemerkenswerten Dimensionen

7

 

 

 

2.

Der Weg zum kriegswichtigen Betrieb

 

2.1

Kriegsvorbereitende Maßnahmen

24

2.2

Schilde produziert Geschützteile für das Heer

 

2.2.1

Heeresaufträge vor und in der Blitzkriegphase

27

2.2.2

Arbeitskräftesituation im Spannungsfeld zwischen Einberufung und Kräfteersatz

 

 

Arbeitskräfte aus Polen

38

 

Arbeitskräfte aus Belgien, Holland und Frankreich

40

 

Kriegsgefangene aus der Sowjetunion als Arbeiter in der Rüstung bei Schilde

43

2.2.3

Auswirkungen der veränderten Kriegslage Produktion neuer Typen – Weniger Fachpersonal, erhöhte Stückzahlen, längere Arbeitszeiten 44

2.2.4

Lebens- und Arbeitsbedingungen der ausländischen Arbeitskräfte

 

 

Unterbringung und Versorgung auf dem Schilde-Gelände, im Zellersgrund und anderswo

49

 

Status der ausländischen Arbeiter

53

 

Entschluss zum Arbeitseinsatz sowjetischer Arbeitskräfte

54

 

Überwachung

56

 

Schilde-Lager im Zellersgrund

 58

 

Disziplinierung durch Arbeitserziehungslager

64

 

Arbeitslohn

64

 

Verpflegung

67

2.3

Schilde im „totalen Krieg“

 

2.3.1

Die unerwartete strategische Lage und deren Auswirkungen

72

2.3.2

Verstärkter Einsatz deutscher Frauen und Ostarbeiterinnen

74

2.3.3

Schilde-Beteiligung an verstärkter Produktion von Panzerabwehrwaffen neueren Typs

 79

2.3.4

Der Schilde-Geheimcode auf den hergestellten Waffenteilen

 85

2.3.5

Maßnahmen zur Bewältigung des Arbeitskräfteproblems

 86

2.3.6

Schilde-Oberlafetten für verschiedene Waffentypen

 86

2.3.7

Protokolle vermitteln Eindrücke von der Lage des Betriebes

 87

2.4

Die Kriegsendphase im Zeitraum Spätsommer 1943 bis Frühjahr 1945

 

2.4.1

Die Umorganisation der Rüstung und ihre Auswirkungen auf Schilde und andere Hersfelder Industriebetriebe – Die Luftverteidigung erhält Vorrang

 90

2.4.2

Erweiterung der Rüstungsproduktion – Schilde wird in das Jägerprogramm eingebunden

91

2.4.3

Hersfelder Textilbetriebe produzieren Teile für Flugzeugmotoren

95

2.4.4

Rüstungsproduktion fast bis zum ersten Quartalsende 1945

100

2.5

Das Kriegsende

 

2.5.1

Vormarsch der amerikanischen Truppen in Hessen, Einmarsch in Hersfeld

110

2.5.2

Entlassung der Zwangsarbeiter

112

2.5.3

Erste Maßnahmen der US-Militärregierung, Beschlagnahme der Firma Schilde

114

 

 

 

3.

Schilde in der Nachkriegszeit

 

3.1

Anordnungen für die Belegschaft, Nutzung des Werksgeländes durch die US-Army

116

3.2

Anfänge der Nachkriegsproduktion

117

3.3

Entnazifizierung und Kurswechsel amerikanischer Besatzungspolitik

124

3.4

Rückführungen

127

3.5

Hin zu neuer Prosperität

132

 

 

 

4.

Schlussbetrachtungen und Dank

136

 

Anmerkungen

139

 

Quellen, Dokumente

142

 

Bildnachweise, Abbildungen

143

 

Literaturverzeichnis

144

 

Verwendete Abkürzungen

145

 

Weitere Veröffentlichungen des Hersfelder Geschichtsvereins

148
 
 

Hersfelder Geschichtsblätter Band 5/2011

 
Inhaltsverzeichnis Seite
  Vorwort der Redaktion
1
Dr. Michael Fleck Überlegungen zur 1275-Jahrfeier
3
Otto Abbes Der Hersfelder Maschinenbau und die Familien Gottlieb, Schilde und Sexauer
11
Beate Elisabeth Schwarz Ebert-Denkmal und Duden-Brunnen. Die denkwürdige Geschichte zweier Hersfelder Denkmäler
51
Gerda Conradi Ehrung für Louis Demme (1845–1898)
60
Beate Elisabeth Schwarz Bruder Lolls! Geschichte und Geschichten von einem alten Volksfest
64
Hans-Jürgen Broszinski Die Hählgans bei Bad Hersfeld
85
Hans-Otto Kurz Moers-Karte 1592/1597. Erste Hersfelder Stadtansicht in Farbe und die Fuldaschifffahrt
101
Liesel Honikel Der wiederentdeckte Mauritius. Ein Beitrag zur Geschichte des mittelalterlichen Heiligen in Schenklengsfeld
111
Prof. Albrecht Hofmann Konrad Wahn aus Niederaula. Ein Architekt unter Kaiser Wilhelm II.
122
  Weitere Veröffentlichungen des Hersfelder Geschichtsvereins
129
 

Hersfelder Geschichtsblätter Band 4/2010

 
Von der Zonengrenze zur Wiedervereinigung: Leben an und mit der Grenze im Kreis Hersfeld-Rotenburg
Dokumentation Hans-Otto Kurz
 
Inhaltsverzeichnis
Seite
Vorwort – Vorsitzende Ingrid Waldeck
V
Grußwort – Dr. Karl-Ernst Schmidt, Landrat des Kreises Hersfeld-Rotenburg 
VI
Vorbemerkungen
VII
1945: NS-Regime kapituliert - Deutschland wird geteilt
1
Leben mit der Mauer – mit der Mauer leben
3
  Die Kreise Hersfeld und Rotenburg werden (Zonen-) Grenzkreise
3
  Die Werrabrücke bei Philippsthal/Vacha: Symbol der Teilung – Symbol der Einheit
4
  Benachteiligungen durch die Grenzziehung - Beispiele
    Gemeinden Bosserode, Obersuhl, Raßdorf
6
    Gemeinde Kleinensee
7
    Arbeitnehmer
8
    Schüler und Lehrlinge
8
    Kali-Transport-Blockade – Hersfelder Kreisbahn sichert Arbeitsplätze
9
    Autobahn 4 (A 4) - Umwege wegen „Thüringer Zipfel“
12
  Aktionen, Besuche, Veranstaltungen am Zonenrand
13
Kartographische Leere westlich der “Staatsgrenze West“
16
An der Grenze
  US-Army
17
  Zoll
20
  Bundesgrenzschutz (BGS)
20
  Grenztruppen / NVA
22
  Psychologischer Krieg
22
Grenzkommission, Grenzbeauftragter
23
Die Zonenrandförderung
24
Grenz-Informationsstellen, Beobachtungspunkte an der Grenze
26
Anziehungspunkte an der Mauer –  
  „Haus auf der Grenze“ in Philippsthal
27
  „Niemandsland“: Eisenacher Straße in Obersuhl
28
Reiseverkehr, Besuche im „Kleinen Grenzverkehr“
29
  Trotz Schikanen, Provokationen und harten Strafen – Vorbehalte abgebaut, Kontakte gepflegt
31
  Volkshochschul-Fahrten in die DDR
32
  Philippsthaler Delegation 1986 zur 1200-Jahrfeier in Dorndorf
32
  SPD-Kreistagsfraktion besucht Thüringen
33
  Zum Einkauf und zum Frisör nach Eisenach
33
Erinnerungen an die Heimat wachgehalten:
  Heimatkreis Eisenach
34
  Heimatkreis Die Weimarfreunde
35
1980: Bundespräsident Karl Carstens wandert an der deutsch-deutschen Grenze im Kreis Hersfeld-Rotenburg
35
Hiesige Initiativen mit bundesweiter Beachtung
  1986: Bürgermeister Schäfer fordert Grenzübergang für Fußgänger bei Philippsthal/Vacha
36
  1986: Kreistag Hersfeld-Rotenburg strebt Kontakte und Partnerschaft mit Kreis Eisenach an
37
  1989/1990 – Einmalig: erste deutsche Grenzschreiber
38
Sept./Okt. 1989: Kreisverwaltung plant Aufnahme von Flüchtlingen
39
Drei Tage im November ... – Tagebuchaufzeichnungen
39
Nach der Grenzöffnung im November 1989: Vielfältige Hilfen für den Osten
41
„Hessen und Thüringen - Wege zur Partnerschaft“
  Gemeinsame Buchherausgabe von Hessen und Thüringen
U.a. Interview mit: Bürgermeister a.D. Fritz Schäfer, Verwaltungsoberrat a.D. Hans-Otto Kurz
41
2./3. Oktober 1990: Gemeinsame Feiern zur Wiedervereinigung in Bad Hersfeld, Bad Salzungen, Eisenach
47
Quellen
51
Anhang:
  DDR-Grenzsperranlagen, Schema
54
  Point Alpha, Grenzmuseum Rhön – POINT-ALPHA-PREIS
54
  Anmerkungen zum Mahnmal und Aussichtsturm Bodesruh
55
  Gedanken auf Bodesruh – Gedicht (1966) – Katharina Huras
56
  Die Wende – Gedicht (1990) – Katharina Huras
56
Veröffentlichungen des Hersfelder Geschichtsvereins
57
 

Hersfelder Geschichtsblätter Band 1/2006

 
Inhaltsverzeichnis Seite
Vorsitzende Ingrid Waldeck Vorwort
4
Bürgermeister Hartmut H. Boehmer  Grußwort
5
Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt Grußwort
6
Hans-Otto Kurz 1933: „Gleichschaltung“ im Kreis Hersfeld. Landrat und Bürgermeister abgesetzt, Vereine verboten
7
  Flucht und Vertreibung vor mehr als 60 Jahren
80
Hans-Otto Kurz Evakuierte, Vertriebene, Flüchtlinge – Aufnahme und Eingliederung im Kreis Hersfeld
81
Baron Klein von Wisenberg Geschichte der Sudetendeutschen
92
Heinz Künstner Haus Mährisch-Schönberg in Bad Hersfeld
96
Dr. Michael Fleck Der Codex Hersfeldensis des Tacitus – eine abenteuerliche Geschichte aus der Zeit der Renaissance
98
Dr. Friedhelm Röder Erinnerungen an den Widerstandskämpfer Dr. Groscurth. Der Gedenkstein auf dem Bergfriedhof Unterhaun
117
Dr. Friedhelm Röder Ein „Wandervogel“ auf Genesungsurlaub 1916 auf dem Rittergut Oberrode bei Hersfeld
128
Beate Elisabeth Schwarz Ein uralter Grabstein erzählt seine Geschichte
132
Beate Elisabeth Schwarz Die Zauberinnen sollst du nicht am Leben lassen
139
  Veröffentlichungen des Hersfelder Geschichtsvereins
159
  Fulda-Stromkarte (um 1597) von Joist Moers
160

Neunte Veröffentlichung – Hersfelder Geschichtsblätter Band 3/2007

Wilhelm Neuhaus: Geschichten von Hersfeld - Gesammelte Aufsätze aus "Mein Heimatland". Ausgewählt, bearbeitet und mit Anmerkungen versehen von Michael Fleck, Bad Hersfeld 2007

Aus der Vorbemerkung:
Mit dieser Sammlung kleinerer Arbeiten des Hersfelder Historikers und Ehrenbürgers Wilhelm Neuhaus, dessen Todestag sich im Dezember 2006 zum 50. Male jährte, will der Verein die Erinnerung an den Mann, der sich wie kein anderer um die Geschichte der Lullusstadt verdient gemacht hat, wieder in das Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit rücken. In allem, was Neuhaus schreibt, äußert sich eine tiefe Liebe für den Ausschnitt der Welt, der fünfzig Jahre seine Wirkungsstätte war, den er jahrelang durchstreifte und dessen Geschichte zu erforschen ihm sehr früh ein Herzensanliegen wurde.

Achte Veröffentlichung – Hersfelder Geschichtsblätter Band 1/2007

Peter Braun: Die Gerber in Hersfeld – Dokumentation, Bad Hersfeld 2007

Aus dem Vorwort:
Neben dem ehemals größten Hersfelder Gewerbe, dem der Tuchmacher, waren in der Stadt an Geis und Fulda Lederhersteller und -verarbeiter, also Löher (Lohgerber) und Weißgerber sowie Sattler und Kürschner, stark vertreten. Auch sie besaßen große Bedeutung. Da die Gerber das örtliche Leben über viele Jahre mitgestalteten und ihre Betriebe das Stadtbild bis fast in die Mitte des vorigen Jahrhunderts prägten, lohnt es sich, einen Blick zurück zu werfen.

Siebte Veröffentlichung

Beate Elisabeth Schwarz: "Vom Teufel verführt". Hersfelder Kindermorde im 17. Jahrhundert, Bad Hersfeld 2004

Aus dem Vorwort:
Angeregt durch drei vor dem Hersfelder „Peinlichen Halsgericht“ verhandelte Fälle stellt die Autorin die allgemeine und die in der Stadt Hersfeld praktizierte Gerichtsbarkeit an Hand von Kindermordprozessen und unter Einbeziehung des geschichtlichen Hintergrundes dar. Das komplizierte Prozessgeschehen wird einerseits genau, andererseits aber auch verständlich dargestellt.

Sechste Veröffentlichung

Die Hersfelder Textilindustrie. Vergangenheit und Gegenwart. Tuch – Leinwand – Seile – Teppiche – Stoffe – Filamente, Bad Hersfeld 2003.

Aus dem Vorwort:
Mit dem großen „Tuchfabriksterben“ ging 1968 auch in Bad Hersfeld eine lange Tradition zu Ende. Im Buch wird beispielhaft der Weg einer Tuchmacherfamilie beschrieben und auf die Entwicklung der Tuchfabriken Georg Braun, Friedrich Braun, Rechberg und Rehn eingegangen. Auch die Seilerei August Gottlieb, die Weberei Ad. Wever und die Polyesterfädenspinnerei der Hoechst AG werden beleuchtet.

Fünfte Veröffentlichung

Otto Abbes: Hersfelds jüdische Geschichte 1330 bis 1970. Die über 600-jährige Geschichte der Ausgrenzung, Duldung und Verfolgung der Juden un Hersfeld. Eine Dokumentation, Bad Hersfeld 2002

Aus dem Vorwort:
Das Buch ist in vier Teile unterteilt, die in sich chronologisch gegliedert sind. Ausführlich wird unter anderem auf die Einbürgerung der Juden im 19. Jhdt. und die Gründung der jüdischen Gemeinde eingegangen. Machtmissbrauch und Unmenschlichkeit während der Zeit des Nationalsozialismus werden ebenso dargestellt wie die Schicksale einzelner jüdischer Personen oder Familien.

 

Vierte Veröffentlichung

Peter Braun: 650 Jahre Oberrode – ein Gut am Unterlauf der Solz, Bad Hersfeld 2001

Aus dem Schlusswort:
Zurückgekehrt in seine alte Heimatstadt kommt dem Autor der Vorschlag, sich mit der Geschichte von Gut Oberrode zu befassen, gerade recht, um wieder „Stallgeruch“ aufzunehmen – zumal es auch so ist, dass die Vorfahren seines Vetters Kurt Braun fast 100 Jahre die Geschicke des Gutes leiteten. Es entsteht ein vielfältiges Bild geologischer,  geschichtlicher und persönlicher Besonderheiten.  

Dritte Veröffentlichung

 

Dieter Großmann: Die Abteikirche zu Hersfeld (mit 18 Textabbildungen und 31 Bildern auf 12 Tafeln),  Kassel und Basel 1955 (vergriffen)

Aus dem Vorwort:
Die vorliegende Arbeit ist aus einem 1947/48 an der Universität Marburg veranstalteten Gemeinschaftsseminar hervorgegangen. Ihre Zielsetzung besteht vorzüglich in der Absicht, den bis dahin scheinbar unerklärlichen Widerspruch aufzulösen, der zwischen Schriftquellen und Ausgrabungsbefund bestanden hatte. Im Ergebnis überraschend wird jedoch völlige Übereinstimmung festgestellt.

Zweite Veröffentlichung

 

Philipp Hafner: Die Reichsabtei Hersfeld bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts, 2. neu bearbeitete Auflage, Hersfeld 1936 (vergriffen)

Aus dem Vorwort:
Nachdem diese Schrift vor 47 Jahren zum ersten Mal herausgegeben worden ist, sind einige Quellenwerke erschienen, die eine Fülle neuen Stoffes bieten. Außerdem ist auch über manche, die Abtei Hersfeld berührende Einzelfrage eine umfangreiche Literatur entstanden, die vielfach neue Gesichtspunkte eröffnet. Die Neubearbeitung erscheint in dem Zeitpunkt, in dem Hersfeld sich anschickt, seine 1200-Jahrfeier zu begehen.

Erste Veröffentlichung

 

Joseph Vonderau: Die Ausgrabungen an der Stiftskirche zu Hersfeld in den Jahren 1921 und 1922 (mit 6 Plänen, 6 Text-Skizzen und 61 Abbildungen auf 16 Tafeln), Fulda 1925 (vergriffen)

Aus der Einleitung:
Die Frage, ob die Gründung Hersfelds durch Sturm auf einer älteren Siedelstätte erfolgte, und die Frage nach der Erbauungszeit der Hersfelder Stiftskirche in ihrer heutigen, leider nur als Ruine erhaltenen Form waren für die Hersfelder Museumskommission Veranlassung, eine Grabung größeren Stil ins Auge zu fassen. In dankenswerter Weise stellten Staat und mehrere Gönner die nötigen Geldmittel beziehungsweise Arbeitskräfte zur Verfügung.