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[authen]tischen Mittheilungen des Herrn Dr. Böhmer daselbst, giebt das zweite Heft der Zeitschrift für die Archive Deutschlands von 1847.

 

2. Münzfund.

Nach einem Schreiben des Herrn Provincial-Baumeisters Weyland zu Mainz d. d. 26. März 1847, ist bei den Ausgrabungen, welche durch die Erbauung der Ufermauer auf Sekt. IV. der Rheinkehle veranlaßt wurden, eine Goldmünze von Dukatengröße aufgefunden worden, die auf der einen Seite das Bildniß des Erzbischofs Gerhard mit der Umschrift ar. eps. Gerh. und auf der andern Seite das Wort St. Johannes und ein Ornament im Style des 13. Jahrh. enthält. Herr Oberbaudir. Secr. Accessist Weyland hat diese Münze angekauft.

 

3. Anfrage.

Unterm 19. März 1246 haben die Gebrüder Arnold, Hertwig und Albert genannt von Wackerburne auf ihr Recht am dasigen Zehnten gegen das Kloster Höchst ( bei Breuberg) verzichtet, s. Schannat, Dioec. Fuld. 277. Wo liegt oder lag dieses Wackerburne?

 

4. Archidiakonats-Register.

Eine Aufforderung.

Kaum kann das von Herrn Archivar Stephan zu Mühlhausen in seinen „neuen Stofflieferungen“ mitgetheilte kirchliche Subsidien-Register der thüringischen Archidiakonate Jemanden erwünschter gekommen sein, als mir. Die Gauverhältnisse an der Werra sind noch sehr dunkel und weder Wenck, noch Wolf und Wersabe haben sie aufzuklären vermocht. Bei den Vorbereitungen zu einer Bearbeitung der die hessischen Lande berührenden Gaue, mit denen ich seit Jahren beschäftigt bin, hatte ich deßhalb jene Gegenden stets vorzugsweise im Auge und es ist mir bereits geglückt, zu sehr wesentlichen Resultaten zu gelangen. Durch jene Mittheilungen bekommen diese nun aber ihren vollen Halt, indem sie nicht nur im Allgemeinen bestätigt, sondern im Einzelnen auch noch sicherer und fester gestellt werden.

Eben jene Mittheilung erneuert wiederum in mir die Hoffnung, daß auch von andern Archidiakonaten wohl noch Register vorhanden

 

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