|
.. |
170
von mir begonnenen Regesten der Erzbischöfe von Mainz der Vollständigkeit genähert, und nachdem es mir geglückt war, zwei schätzenswerthe Mainzische Geschichtswerke wieder aufzufinden, habe ich sowohl die vorhandenen als die bis jetzt noch vermißten Quellen der Mainzischen Geschichte im Mittelalter zusammengestellt. Ich will nun über diese drei Abtheilungen meiner Arbeit eine kurze Nachricht geben, besonders in der Hoffnung, daß vielleicht einer oder der andere der Leser dieser Blätter auf die Spur solcher bis jetzt noch vermißten Stücke verhelfen könne. Meine Regesten der Erzbischöfe von Mainz enthalten bis jetzt die Auszüge von 2088 Urkunden und Briefen, die sich unter die verschiedenen Jahrhunderte wie folgt vertheilen:
Ungedrucktes werde ich nur insoweit beifügen, als ich dasselbe in meiner nächsten Nähe, also hier in Frankfurt, in Darmstadt, Mainz und Idstein greifen kann, und auch dabei will ich nur die Urkunden bis 1300 berücksichtigen. Im Uebrigen werde ich auch die Zeugenschaften der Erzbischöfe aus den Kaiserurkunden und außerdem auch die einschlagenden Thatsachen aus den Geschichtsbüchern vor dem Abdruck einreihen, wie bei meinen Kaiserregesten. Die bis jetzt bekannten Mainzischen Geschichtsquellen sind in chronischer Ordnung folgende: 1 ) Series archiepscoporum. Schunck. Beitr. 2, 206 drei verschiedene. Ungedruckte besitze ich aus einem Erfurter Codex sec. 12 und aus dem großen Copialbuch des Erzstifts sec. 13 und 14. 2) Epitaphia aeporum finden sich zerstreut im Werke des Johannis. 3) Necrologia: a) der Domkirche. Schannat. Vind I, 1 - 4. b) des Klosters Lorsch. Ibid. I, 23 - 40. c) des Klosters St. Peter in Erfurt. Ibid. II, 17 - 21. d) des Klosters Bleidenstadt sec. 12 abschriftlich in meinem Besitz.
|
.. |
|||||||||||||||||||||||||