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fehlen.) Von Herrn Dr. Gergens, Arzt dahier, Kaufbrief eines Gutes in Niedersaulheim von 1720. Von Herrn Stadtrath Prikarts dahier, 7 Siegelabgüsse in Gyps, wobei einige seltenere alte Kaisersiegel. Von Herrn Auditeur Dr. Delp in Worms: 1 Silbermünze des Posthumus. 3 römische Kupfermünzen. 1 Lämpchen aus gebranntem Thon. 1 Speerspitze aus Eisen und eine fränkische Hackenlanze (ango) aus Eisen von 4 Fuß Länge.

 

2. Museum zu Wiesbaden.

a. Geschenke: 1) Von Herrn Gutsbesitzer de Rook in Niederingelheim : Zwei daselbst im Sommer 1852 ausgegrabene römische Steinfiguren, in Lebensgröße, nebst Bruchstücken einer dritten Figur sowie verzierte Stücke der architektonischen Einfassung des Grabmonumentes, dem diese leider stark beschädigten Figuren muthmaßlich angehört haben. - 2) Von Herrn Verwalter Gail in Eberbach: Ein in Holz geschnitztes Wappen des dortigen Abtes Adolf II. U 1795. - 3) Von Herrn Baumeister Fach dahier: Mehrere bei der Ausräumung der abgebrannten evangel. Kirche dahier vorgefundene verzierte Vließen u. a. - 4) Von Herrn Professor Dr. Cuntz dahier: Eine prächtige silberne Medaille des Fürsten Carl August von Nassau – Weilburg, auf dessen Annahme der Fürstenwürde (1737) geprägt. - Von den Handelsschülern: Begere, eine Constant. Münze, Kleinerz, Tendlau: eine Krönungs-Denkmünze Kaiser Karls VI. von 1711, eine Bischöfl. Würzburg. Denkmünze, von 1718; Schramm: ein mittelalt. Trinkbecher und ein schönes römisches Krüglein, gefunden beim Hausbau in der Schwalbacher Straße; Jäger: ein alter Rechenpfennig mit dem Wiesbader Stadtwappen, aus dem 15. Jahrhundert.

 

II. Bibliotheken.

1. Von Privaten.

a. Zu Darmstadt.

Geschenke: Von Herrn Stadtbibliothekar Hamel zu Homburg v. d. H.: Namensverzeichniß der in der landgräflichen Familiengruft zu Homburg v. d. H. beigesetzten fürstlichen und gräflichen Personen. Von Hrn. Prälat Dr. Zimmermann

 

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