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Ausgabe:
Verglichen bleibt Kassenbestand 228 Thlr. 1 Sg. 8 Pf. [hands. gestr.] 493 11 4 [hands. erg.] 12. October. Herr Obergerichtsrath Büff setzte seinen in der letzten Zusammenkunft begonnenen Vortrag über die Geschichte des hessischen Domänenrechts fort. 14. Dezember. Herr Bibliothekar Dr. Bernhardi legte eine bisher unbekannte Pergamenturkunde v. 29. August 835 vor, welche derselbe an dem Einbande einer auf Kurf. Landesbibliothek zu Kassel befindlichen alten Handschrift des Reda entdeckt hatte. Es ist eine Schenkungsurkunde zu Gunsten des Klosters Hersfeld, ausgestellt zu Burgdorf bei Eisleben, von einem gewissen Retun, dessen gesammte Anverwandschaft dabei namhaft gemacht wird, und unterzeichnet von einem Grafen „Rihbercht“, einem Grafen „Bernhart“ und vielen andern Zeugen. Auch werden 15 Familien „liti“ und 15 Familien „servi“ namentlich aufgeführt, denen eben so viele Hufen Landes in Burgdorf angewiesen werden sollen. Aus einer späteren Urkunde vom Jahr 933 ist bereits bekannt, daß die Abtei Hersfeld gegen diese Güter in Burgdorf nebst anderen von König Heinrich I. Barchfeld und Breitungen eingetauscht hat.
Zu Hanau.1853 d. 4. October. Herr Dr. Denhard beendigte seinen Vortrag : „Ueber die Verhältnisse des Fürstenthums Hanau unter dem Großherzogthum Frankfurt“ und machte interessante Mittheilungen aus den damals erscheinenden öffentlichen Schriften. Bemerkenswerth war
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