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( nach der gefälligen Mittheilung des Herrn Oberförster Bottger in Battenberg) auf der südwestlichen Seite des Wartthurms in einem kleinen 3hohen und 3 ½ ´ weiten Gewölbe. In demselben lagen etwa 150 Stück derartige Töpfe aufgeschichtet, die mit sehr moderiger Erde angefüllt waren, mit der Theile von Eichenholz–Kohlen in Strohhalm–Stärke sich vermengt hatten. — Von demselben: Abgüsse in Gyps (7 Stücke) von Alterthümern aus dem Fund fränkischer Gräber bei Oestrich (1855 ), deren Originale unserm Museum zugedacht waren, aus Versehen jedoch in die Sammlungen des Vereins zu Mainz gelangt sind. Siehe das Verzeichniß derselben Per. Blätt. Jahrg. 1856. S. 379 u. 380. — Von Herrn O. A. Ger. Secretär Freih. v. Massenbach dahier: Ein Original–Siegel von Kupfer, mit der Umschrift: S. Bertholdi militis de Ursele. — Von Herrn Buchhändler Kelchner in Frankfurt a. M.: Ein Priap, 2 ½ ´´ lang, von Bronze, mit Oehr zum Anhängen, gef. 1852 bei Heddernheim. — Proben von Baumwolle-Samen, aus einer griechischen Vase. — Ein etrurisches, schmales Gefäß, mit Henkelchen. — Von Herrn Graveur Ch. Zollmann dahier : Alterthümer von Stein (1 Wirtel, 2 Meißel) und von Bronze (1 Ring-Bruchstück, 2 Lanzenspitzen, 1 Sichel ), ausgegraben auf dem Rittergut Hosleben bei Köthen. — Von dem Handelsschüler Hrn. Engel dahier: Bruchstücke einer elegant mit Laubornamenten verzierten hohen Schale von rother Erde, mit dem Töpfernamen : SILVANVS, sowie zwei andere Bruchstücke mit Töpfernamen, gefunden beim Kanalbau in der kleinen Schwalbacher Straße, im Juli d. J. — Von Herrn Forstmeister v. Graß in Eltville: ein mittelalterlicher Schlüssel, 8 ¾ ´´ lang und mehrere gebrannte Vließen, gefunden auf der sogenannten Thiergarten-Burg zwischen Rauenthal und Eltville. — Von dem holländischen Cadetten Herrn Maritz in Kampen: Ein malaischer Kris, mit verziertem Griffe, in Holzscheide. — Als Geschenke für das Museum erhielten wir ferner von unserm correspondenten Mitglied, Herrn Landmesser Wagner in Kemel : 1) Ein wohlerhaltenes Römerschwert, Griff (5 ½ ´´) und Klinge (2´ 4 ¾ ´´) von Eisen, im Ganzen 2´10´´ lang, oben an der Klinge 1 ¾ ´´ breit, gefunden in einem Grabe bei dem Pfalgraben-Kastell unweit Holzhausen auf der Haide 1832. — 2) Ein Bruchstück (1 ¾ ´´ hoch, 4´´ lang, 3´´ breit) einer Ziegelplatte, mit Eindruck einer Hundepfote, eben daher. — 3) Ein römisches Messer mit abgebrochener Spitze (10´´ lang); im Griffe (4´´ lang) sind noch 5 bronzene Stiftchen im oberen

 

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