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Halse. Ausgegraben bei Lima in Peru. — Von Herrn Domdekan Jost in Limburg: Der gestreifte gehenkelte Topf von braunem Thon, in welchem bei Wüstens (A. Idstein) Juni 1858 durch J. Adam Weil daselbst 20 Goldgulden (aus dem 14. Jahrh.) vorgefunden wurden, von denen (26. Juli 1858) 5 Stück in unser Museum gelangten. — Von Herrn Oberförster Mohr in Boppard: Kupferner Siegelstempel, ein Kopf mit Spitzbart, ein Hochrelief. Umschrift: SIGNVM PANORMINICVSFELDIA: — Von Herrn Oberlieutenant von Hagen dahier: Aschentopf, unten spitz, oben bauchig, 9´´ hoch, oben 3½´´ weit, mit Deckel und Knochenüberresten, darin eine wenig kenntliche Münze in Mittelerz (Domitian ?); gefunden bei militärischen Arbeiten bei der Artillerie-Kaserne dahier. — Von Herrn Baron F. v. Nößler dahier: Ein wohlerhaltener Metallspiegel von 3´´ Durchmesser, der beim Fund auf zwei Gläsern lag; einem Kännchen, vierkantig, einhenkelig, mit verengtem Hals, 3¾´´ hoch, 1¾´´ weit, und einem 3´´ hohen und 2½´´ weiten bauchigen Salbfläschchen, kugelrund, mit zwei Ohren, der verengte Hals abgebrochen. Umgeben waren diese Stücke von 1 Lämpchen, 3´´ lang, 1 bauchigen Töpfchen, 2½´´ hoch, 3´´ breit, 1 dünnen Armspange von 3´´ Durchmesser, 1 am Ende durchbohrten 2´´ langen Bärenzahn, 1 Spatel von Bronze, 1 zerbrochener Schreibgriffel von Bein, und 1 Münze in großerz mit fast verwischtem Gepräge (Traian?). Ausgegraben bei St. Gereon in Köln. — Von Herrn Baumeister Frickhöfer in Biebrich: Eine Urne von bläulichem Thon, 5´´ hoch, 6´´ am Halse weit, nach Art der fränkischen Graburnen verziert. Ausgegraben auf seinem Bauplatz am Rhein. — Von Herrn Bau-Aufseher Hulten in Camp: Bruchstück, 5´´ lang und 2´´ weit, der Röhre einer versiegten Wasserleitung, von weißlichen Thon, mit starkem Sinter-Ansatz. Gefunden beim Eisenbahn-Bau daselbst. — Von derselben Fundstelle durch Herrn Scheuten in Boppard ein mittelalterlicher Wasserkrug, 1½´´ hoch, am Hals 4´´, am Bauche oberhalb 11´´ weit, gerieft und einhekekig. — Von Herrn Dr. F. Roth in Frankfurt a. M.: Glasscheibe, 8´´ breit, 10´´ hoch, mit dem eingeätzten Wappen des (1727 verstorbenen) Abtes: D. Michael Schnock de Kiedrach Abbas Eberbacensis S. O. C. In Rhingavia. — Von Herrn Sergeanten Junker in Braubach: Grabalterthümer von da, alles von Bronze: 1 Halsring, glatt, mit verdickten Schließenden, glatt von 6´´ Durchmesser; 1 Armring, 3´´ Durchmesser, mit verdickten En-[den]
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