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B. Bericht über die Tätigkeit der Zweigvereine.

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I. Zweigverein Kassel.

 

a. Öffentliche Monatsversammlungen.

 

1. In der ersten Monatsversammlung am 31. Oktober 1910 sprach Herr Dr. phil. Fritz Seelick aus Hamburg über „Unser hessisches Landgrafenhaus besonders vor 1244 in Brabant“1). Er wies zunächst darauf hin, daß im Gegensatz zu den Häusern Hohenzollern, Habsburg und Welf, die den Zusammenhang mit den alten Geschlechtern gleichen Namens gar nicht mehr oder höchstens durch Erbtochter nachweisen könnten, das Haus Brabant bis in die Zeit der Merowinger. sicher bis in die Zeit der Karolinger zurückreiche. Über 1100 Jahre rückwärts ließen sich 35 Generationen mit beinahe 2000 Personen lückenlos nachweisen. Er wandte sich dann den 21 Generationen der Sekundogenitur des Hauses Brabant zu, die seit 1244 unser hessisches Fürstenhaus bildet, hierauf den 8 Generationen des thüringischen Landgrafenhauses bis zu dem Vater Ludwigs mit dem Barte und verfolgte schließlich die männlichen Ahnen Heinrich des Kinds durch 13 Generationen zurück bis in die Tage der Karolinger. Mehrere große Stammtafeln verdeutlichten das Vorgetragene. Der Redner erntete reichen Beifall.

 

2. Am 28. November 1910 hielt Herr Generalmajor z. D. Eisentraut einen Vortrag über „Die Friedenssäule bei Amöneburg“. Das letzte große Gefecht auf dem westlichen Schauplatz des siebenjährigen Krieges hat am 21. September 1762 in Hessen bei der an der Ohm gelegenen Brücker Mühle bei Amöneburg stattgefunden, wo in vierzehnstündigem Kampfe der Durchbruchsversuch der französischen Mar-[schalle]

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1) Vollständig abgedruckt in „Hausfreund“ (Sonntagsbeilage zur Casseler Allgemeinen Zeitung, 1910, S. 362 ff.).

 

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