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Schüssel mit Jahreszahl 1846; ein Eimer, der beim Übergang der Bundestrappen über den Main 1866 stehen geblieben; gedruckter Aufruf des Studenten Weisse, Berlin 1848; zwei unter Glas und Rahmen photographisch dargestellte Zuaven als Gefangene in Ha-nau 1870; eine Tuschzeichnung von Bergen bei Frankfurt a. M. mit der jetzt abgebrochenen Oberpforte (Tor): eine eiserne Bolzenspitze, gefunden in einem im Stadtschloß bloßgelegten Gießkanal der Umfassungsmauer; ein Hängeschloß, kunstvoll von Schmiedeeisen hergestellt, verwendet im Stadtschloß; Türschloß mit Messingoliven als Griff, Meisterstück eines längst verstorbenen Mitbürgers; Goldwage mit Gewichten, 18. Jahrhundert; Stahlstempel (Matritze), mit welchem die Knöpfe der Bürgergardeuniformen gestanzt wurden; Petschaft der französischen Gemeinde zu Wetzlar; altes Ellenmaß; zwei geschnitzte Orgelgehäusverzierungen, 18. Jahrhundert, von einer benachbarten Dorfgemeinde; ein Gräfl. Hanauischer Wappenstein, Zeit Philipps des Älteren; zwei weiße Armbinden der Bürgergarde 1809; l bronzene Taschenuhr; eine Standarte schwarz-rot-gelb mit Insignien der Mülleizunft; zwei Wanderbücher 1851 und 1841; ein Bürgergardesäbel und ein Doppelterzerol; verzierter Brandmauerstein 17. Jahrhundert; ein Dachziegel 1707; schmiedeeiserne Lötlampe.

 

II. Angekauft:

Ein Tabernakel von rotem Sandstein, gotische Architektur, von den Hirzbacherhöfen; Ansicht von Bischoffsheim bei Frankfurt a. M., bezeichnet J. E. 1853 mit den jetzt abgebrochenen Tortürmen; Aquarell; freiwilliger Jäger zu Pferd 1813; schmiedeeiserne Öllampe; ein romanisches Portal mit Bogensturz von den Hirzbacher Höfen, Säulen verziert, Sturz durchbrochen, sehr interessanter Bauteil aus 1150, insbesondere wegen Anordnung der Kämpfer, besonderer Profilierung der Basen, zu denen Parallele nicht bekannt sind. Das Inventarverzeichnis weist eine Vermehrung nach von 35 Nummern gegen das Vorjahr = 806 gegen 771 und 825 gegen 790 Gegenstände.

 

c) Münzsammlung (Konservator Rentner Wilhelm Bückmann).

I. Rauhsche Sammlung.

Die im vorigen Jahre begonnene Reinigung und Neuordnung der Gesamtsammlung wurde beendigt. Von verschiedenen Gönnern des Vereins wurden Münzen geschenkt und diese — soweit noch nicht vorhanden — der Sammlung eingereiht, Dubletten bestmöglichst verwertet. Ganz besonders sind zwei Schenkungen zu erwähnen: von Herrn Bijouteriefabrikant K. Schwahn and Dr. jur. Lohmann, Referendar, beide in Hanau. Angekauft wurden einige neue deutsche Reichsmünzen und eine als Schmuckgegenstand verarbeitete Denkmünze auf den Friedensschluß 1648, Beendigung des 30jährigen Krieges. Mit Zustimmung des Magistrats wurde der Rest der Rauhschen Sammlung, der nach Vereinigung der Hanauer Münzen mit der Suchierschen Sammlung noch für sich geblieben

 

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