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er von außerhalb mit guter Absicht dorthin angefahren. Das wurde zur Evidenz klar durch die Beschaffenheit der Sohle unserer Grube. Die weiche Masse des Tons lagert ohne jeden Übergang auf felsenhartem blauen Mergel, dessen Oberfläche völlig eingeebnet ist (siehe das Profil S. 109), und da keine organische Verbindung zwischen beiden Schichten möglich ist, so schälte sich der Ton ohne Rückstand von der harten Unterlage ab. Auf einer Stelle lag auf dem blauen Mergel eine Bohle, und dann folgte erst der Ton.

 

Diese Feststellung veranlaßte auch die Seitenwände des künstlichen Beckens zu untersuchen. Unser Längsschnitt wurde nach Westen so weit verlängert, bis ein Abschluß von gewachsenem Erdreich erzielt war. Es zeigte sich, daß das Becken eine fast senkrechte Seitenwand hatte, die sich unter der Schotterschicht noch 60 cm tief in den blauen Mergel hinein erstreckte. Das Gleiche ergab sich aus den Schnitten, die nun quer durch den Innenraum von Süden nach Norden gelegt wurden, A 4 und 5, 7 und 8, 9 und B l, der jetzt bis zu den Enden durchgezogen wurde. Das interessanteste Profil kam am Westende in Schnitt A 3, einem Parallelschnitt zu A l zu Tage. Auf diesem Profil (siehe S. 109) erscheint links in der Ecke der blaue Mergel mit darüber lagernder Schotter- und Humusschicht. Der senkrechte Abstich stellt die Westwand der ganzen Tongrube dar. Nach rechts schließt sich die Tonfüllung an, die auf blauem Mergel lagert und mit einer Humusschicht abgedeckt ist. Ungefähr in der Mitte unseres Profils setzt nun unter dem Humus mit leichtem Bogen ein auffallend dunkler Streifen ein, der sich durch den ganzen Binnenraum weiter verfolgen läßt und der den Humus von dem Ton trennt. Er scheint dadurch entstanden zu sein, daß in der Oberfläche des feuchten Tones vegetabilische Reste vergangen sind. Warum läuft aber dieser dunkle Streifen nicht bis zum Westende des Beckens durch? Das hat seinen Grund in der verschiedenen Beschaffenheit der Tonmasse. Während diese genau so weit, wie der Streifen reicht, äußerst geschmeidig und fett ist, wird sie mit einem Mal spröde und rissig. Der Übergang ist ganz auffallend, und das

 

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