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II. EschwegeDer Vorstand des Zweigvereins Eschwege hat es sich zur Aufgabe gestellt, die Geschichte des Kreises und der Stadt Eschwege noch mehr als bisher im Rahmen der hessischen Landesgeschichte zu erforschen und restlos schriftlich festzulegen. In drei starken Foliobänden ist das Ergebnis der Untersuchungen und Feststellungen zusammengestellt, das zugleich mit seinen vielen Zeichnungen und Lichtbildern den Grundstock zu einem neuen Band der Bau- und Kunstdenkmäler im Regierungsbezirk Kassel bilden soll, wie der Vorsitzende auch in zehnjähriger Tätigkeit in der Denkmalspflege von 1903 bis 1913 an der Herausgabe der Bände Fritzlar, Fulda, Stadt und Kreis Kassel beteiligt war. Neben dieser denkmalspflegerischen Tätigkeit konnte er zahlreiche Funde im Schlosse zu Eschwege und in der Stadt tätigen und registrieren. Er hielt zahlreiche Vorträge über Burgen des Kreises Eschwege und der Nachbargebiete, beriet die Stadt und den Kreis in geschichtlichen und künstlerischen Fragen. Ferner schuf er eine Geschichte der Eschweger Feuerwehr und der Eschweger Schützen. Die Hauptsorge war, das Eschweger Heimatmuseum gründlich zu überholen und systematisch weiter auszubauen. Ein Gesamtkatalog ist jetzt in Arbeit. Als Kreisarchivar konnte der Vorsitzende auch zahlreiche ältere Urkunden dem Staats- und dem Stadtarchiv zuleiten. Weiter sind auch ältere Stadtpläne von Eschwege durchgearbeitet worden. Über die genannten Funde und die Neuordnungen im Museum berichteten auch die Hessischen Nachrichten in Kassel und die Werra-Rundschau in Eschwege. Im Winterhalbjahr sprach in der Volkshochschule in Eschwege unser Familienforscher Dipl.-Ing. Kurt Holzapfel über Eschweger Familien. Der leider schon verstorbene Pastor Emil Kahle sprach in einer Versammlung des Zweigvereins über die Vorgänge, die nach langem Bemühen endlich 1876 zu der Einrichtung eines Bahnhofs vor der Stadt Eschwege führten. Dr. E. Wenzel
III. Frankenberg/Eder
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