Publikationen des ZV Homberg
Die Publikationen können über die Vorstandsmitglieder des Zweigvereins Homberg/Efze erworben werden. Versand ist möglich. Bei Versand Verpackung und Porto 3,00 Euro
 
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Zum 50 jährigen Jubiläum des Homberger Geschichtsvereins 1961–2011
mit neuen Beiträgen zur Geschichte Hombergs

 

Preis: 15,00 Euro, Mitglieder VHG 10,00 Euro

 

Inhaltsverzeichnis

Vorwort des Vorsitzenden des Zweigvereins Homberg
Grußwort des Landrates des Schwalm-Eder-Kreises
Grußwort des Bürgermeisters der Stadt Homberg
Grußwort des Vorsitzenden des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde Kassel e.V.
Autorenverzeichnis
Danksagung
Hombergs „Goldenes Zeitalter“? – ein historischer Vergleich (Dr. Gerhard Grebe)
Homberger Geschichtsverein im 19. und 20. Jahrhundert ( Dr. Hans-Joachim Bauer)
Das Stift Wallenstein in Homberg/Efze (Dr. Margret Lemberg)
Bürger für Homberg e.V. (Dr. Gerhardt Grebe)
50 Jahre Geschichtsverein Homberg (Eckhard Preuschhof)
Geologische Streifzüge durch Homberg (Dr. Reiner Braun)
Neue Erkenntnisse zur Stadtbefestigung und Wasserversorgung in Homberg (Efze) (Rainer Nickel, IBD e.V., Marburg)
Untersuchungsbericht 2007 über die archäologischen Grabungen am Homberger Marktplatz (gekürzt) (Katharina Mohnicke/Rainer Nickel, IBD e.V., Marburg)
Die Homberger Schirnen – eine technische und städtebauliche Meisterleistung (Georg Ritter)
Berlin-Coblenzer Eisenbahn – die Kanonenbahn – Vom technischen Wunderwerk zum technischen Denkmal (Wilfried Eichler)
Die Bundespräsident-Theodor Heuss-Schule und der Homberger Zweigverein für hessische Geschichte und Landeskunde (Daniel Henkel)
Geschichte lebendig machen (Eckhard Böth)
Die Burgberggemeinde Homberg (Efze). Eine kleine Chronik (Alfred Uloth)
Letzte Insel der vergessenen Gärten. Gartenhistorie in Homberg (Ellen Helene Bendig, Marion Finger, Petra Hebeler und Juana Lanau)
Der Förderkreis Hans Staden e.V. (Helmut Blau)
Das Homberger Heimatmuseum (Karl Otto Schmidt)
20 Jahre Homberger Kulturring e.V. (Christine Beutelhoff)
Die „Stiftung Homberger Stadtkirche St. Marien“, Reformationskirche Hessens (Alexander Wilhelm)
Heimatkundliches Archiv im Homberger Patrizierhaus Bischofstraße 5 (Eckhard Preuschhof)
Einwohner von Homberg und seinen Stadtteilen 1938 (Bearbeiter Eckhard Preuschhof)
Die Mitglieder des Geschichtsvereins im Jubiläumsjahr (Stand vom 1. Mai 2011)
Beitrittserklärung

 

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Eberhard Olberg

 

Aus der Geschichte des Homberger Stadtwaldes mit zahlreichen Abbildungen und Kartenausschnitten

 

Preis: 15,00 Euro, Mitglieder VHG 10,00 Euro

 

Vorwort

Das vorliegende Buch von Eberhard Olberg ist ein großer Gewinn für die Stadt Homberg, die Homberger Bürger und die Wissenschaft. Die heute für die Kreisstadt Homberg Verantwortlichen erfahren sehr genau, wie ihre Vorgänger vom Mittelalter bis in unsere Zeit mit dem Stadtwald umgegangen sind. An schriftlichen Quellen wird nachgewiesen, welche Waldgebiete ausgetauscht, ver- und dazu gekauft worden sind. Mit Karten werden die Besitzverhältnisse dokumentiert und übersichtlich vergleichbar dargestellt. Die heutigen Homberger Bürger sehen, wie abhängig die Bevölkerung in früheren Jahrhunderten von ihrem städtischen Wald war. Er gab ihnen die wichtigsten Lebensgrundlagen: Bau- und Brennholz, die Waldweide für das Vieh, die Einstreu für Stallungen, Wildbret von der Jagd und für den täglichen Tisch im Sommer Waldfrüchte und Pilze.

Heute sehen Bürger und Politiker den Wald ganz anders. Er ist vor allem ein Ort der Erholung, ist ein großartiger Schutz gegen Naturgefahren wie Sturm und Bodenerosion, liefert erlesene Hölzer für den Möbelbau, wie Eiche und Buche, reguliert den Wasserhaushalt und wird zunehmend wieder als Energiequelle, z. B. Für Heizanlagen, erkannt. Das besondere Verdienst von Eberhard Olberg ist, dass er als Forstwissenschaftler und ehemaliger Leiter der Forstämter Frielendorf und Homberg sein geschichtliches Fachwissen über den Homberger Stadtwald in akribischer Feinarbeit zu Papier gebracht hat, um es den nachfolgenden Generationen als Dokument zu erhalten. Mit dem Erscheinen des Buches ist es ein weißer Fleck in den regionaler Forstgeschichte Hessens von der Landkarte verschwunden. Ein wichtiger Beitrag zur Geschichte der Stadt Homberg ist geleistet. Die Bürger können lesen, unter welchen Voraussetzungen ihre Vorfahren gelebt und gearbeitet haben. Allen Lesern wünsche ich viel Freude beim Lesen des Buches.

Harald Götte
Vorsitzender des Zweigvereins Homberg (Efze) im Verein für hessische Geschichte und Landeskunde e.V.

 

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Friedrich Dreytza und Christiane Fäcke


Zwischen Demokratie und Diktatur Eine Spurensuche durch Homberg (Efze) und andere nordhessische Orte (1920–1950)

 

Preis: 16,80 Euro, Mitglieder VHG 10,00 Euro

 

Am 29. März 1945 wird die Hausfrau und Mutter Margarete Manz vor den Augen ihrer Kinder in Hülsa von SS-Soldaten wegen »Wehrkraftzersetzung« erschossen. Sie hatte die Soldaten aufgefordert, das Schießen einzustellen, da der Krieg bereits verloren sei. Am darauf folgenden Tag treffen amerikanische Einheiten in Hülsa ein. Wie konnte es zu einem solchen Verbrechen kommen? Dieser und anderen Fragen gehen die beiden Autoren, Friedrich Dreytza und Christiane Fäcke, beide aus Homberg, in dieser Publikation nach. Der Zeitraum von den 1920er Jahren bis hin zum Anfang der 1950er Jahre ist Gegenstand dieses Buchs. Im Mittelpunkt stehen somit die Zeit des Nationalsozialismus, die Jahre davor und einige Jahre danach. Entwicklungen von der Demokratie der Weimarer Republik hin zur NS-Diktatur und von da aus zur Demokratie bundesrepublikanischer Prägung wird nach gespürt. Gegenstand sind Ereignisse in Homberg und Umgebung, wobei auch Bezüge zu anderen Orten Nordhessens entfaltet werden. Dieses Buch ist somit Bestandteil regionaler Geschichtsschreibung zur Aufarbeitung des Nationalsozialismus in Nordhessen und zielt auf eine kritisch-konstruktive Auseinandersetzung mit diesem schwierigen und bis heute vielfach tabuisierten Teil der Geschichte.

 

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Die Homberger Synode von 1526 Die Reformation in Hessen

 

Preis: 15,00 Euro, Mitglieder VHG 10,00 Euro

 

»Vor 475 Jahren sorgte ein Ereignis wie die Homberger Synode für fundamentale Einschnitte, die nachwirkten, teilweise bis in unsere Zeit. Von den Menschen damals wurden sie wahrscheinlich ähnlich bestaunt wie von uns die Mondlandung.« Heinz Rohde, HNA-Redakteur Homberg

Lassen Sie sich von namhaften Autoren in die Reformationszeit zurückversetzen, in der Landgraf Philipp der Großmütige (1504–1567) in Hessen eine wichtige Rolle spielte. Ihm verdanken wir bahnbrechende Veränderungen, die weit über die Landesgrenzen von Hessen hinaus wirkten.

 
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Friedrich Dreytza u. Christiane Fäcke
 

Spuren jüdichen Lebens im Kreis Homberg.
Die Geschichte einer verfolgten Minderheit am Beispiel der Familie Heilbronn

 

vergriffen

 

Im September 1942 wurde Minna Heilbronn aus Homberg· im Alter von 77 Jahren nach Theresienstadt abtransportiert und kurze Zeit später in Treblinka ermordet. Sie war die letzte in Homberg lebende jüdische Mitbürgerin. Nach ihrem Abtransport konnte die Stadt Homberg in einem Schreiben an das Landratsamt in Fritzlar vermerken, Homberg sei judenfrei.

Gegenstand dieses Buchs ist nicht allein das Leben und Sterben Minna Heilbronns, sondern die Geschichte der jüdischen Bevölkerung im Kreis Homberg, die die Autoren Friedrich Dreytza und Christiane Fäcke, beide aus Homberg (Efze), erstmals thematisiert und aufgearbeitet haben. Die Darstellung umfasst neben Ausführungen zu den jeweiligen Wohnorten, den Synagogengemeinden und den jüdischen Friedhöfen auch jüdischen Alltag und Riten sowie das Schul- und Handelswesen zwischen Zunft und Gildeordnungen. Einen zentralen Bestandteil bilden der sich verstärkende Antisemitismus im 19. und 20. Jahrhundert sowie die Ereignisse in Homberg im Zusammenhang mit Nationalsozialismus und Holocaust.

 

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Christiane Fäcke, Sandra Höxter und Thomas Schattner

 

Das waren doch unsere Nachbarn

 

Preis: 15,00 Euro, Mitglieder VHG 10,00 Euro

 

Ende Juli 1938 wurde das Kaufhaus Höxter an der Drehscheibe in Homberg abgerissen. Damit endet die Geschichte eines großen Kaufhauses, das die 1920er und 1930er Jahre prägte. Das Geschäft galt als eines der modernsten und umsatzstärksten in der Textilbranche im Kreis Homberg. Doch den Höxters wurde zum Verhängnis, dass sie deutsche Bürger jüdischen Glaubens waren. Nach Machtübernahme durch die Nationalsozialisten gestaltete sich ihr Leben privat wie geschäftlich immer schwieriger. Sie waren massiven Diskriminierungen und Anfeindungen ausgesetzt, die in Enteignung, öffentlicher Versteigerung des Inventars und Abriss des Hauses mündeten. Julius Höxter wurde 1936/1937 verhaftet und gefoltert, Robert und Selma Höxter wurden 1941 deportiert und 1942 in Litzmannstadt ermordet. Ihren Kindern Herbert und Beate sowie deren Cousin Helmut gelang unter teils spektakulären Umständen die Flucht in die USA.

Die Geschichte der Familie Höxter und ihres Kaufhauses wird in dieser Publikation detailliert nachgezeichnet und mit zahlreichen Fotos und Quellen der Zeit dokumentiert.