12 Aus der Arbeit des VHG Exkursionen in die umliegenden Museen und die Begleitung und Unterstützung durch Schülerinnen und Schüler waren sehr gelungen. Überhaupt sind Volkshochschulen ein interessanter und guter Partner für die Vermittlung von Geschichte und auch von Landesgeschichte. Viele Kolleginnen und Kollegen, auch aus dem Vorstand des Vereins, sind Dozenten an Volkshochschulen und auch ich unterrichte seit 2010 jährlich zwei Semester Geschichte an der Volkshochschule Homberg/Efze. Das Interesse an Geschichte ist ungebrochen, vielleicht sogar im Wachsen; hier verweise ich gerne auf gut besuchte Veranstaltungen in Wabern, Gudensberg, Melsungen, Eschwege, Ziegenhain oder in Burg Gemünd. In Wabern fand die Vorstellung unseres neuesten Aufsatzbandes statt, einem Band über Landgraf Karl und die Felder fürstlichen Handelns. (Landgraf Karl. Felder fürstlichen Handelns. Hessen-Kassel 1677–1730. Hrsg. von Jochen Ebert) Das Buch wurde nicht nur in Wabern, sondern auch in Bad Hersfeld oder Eschwege gut verkauft. Die Anfragen an den Verein zu historischen Fragen nehmen immer mehr zu. Das hängt auch sicher mit den modernen Medien zusammen. Leider aber geht damit nicht der Wunsch einher, sich in einem Verein zu engagieren. Leider müssen wir im Verein einen weiteren Rückgang der Mitgliederzahlen feststellen. Ich danke an dieser Stelle allen Sachverständigen, vor allem Herrn Dr. Ebert und Herrn Dr. Kollmann, die mir geholfen haben, Anfragen zeitnah zu beantworten oder an andere Stellen weiterzuleiten. Bei der Betrachtung der zahlreichen Anfragen, es waren 2023 über 80, ist die Frage zu stellen, ob es ratsam ist, im Bereich Landesamt oder Universität die Zusammenarbeit auszubauen. Der Kontakt zu anderen Vereinen wurde aufrechterhalten, so etwa auf der Jahrestagung der „Hessischen Heimat“ in Marburg im August Der Vorsitzende Dr. Richhardt begrüßt die Anwesenden zur Mitgliederversammlung (Foto: Dr. Jochen Ebert)