Zweigvereine 23 Zweigvereine ZWEIGVEREIN BAD HERSFELD Der Vorstand des Zweigvereins Auf der Jahreshauptversammlung des Zweigvereins am 26. März 2024 wurde der Vorstand neu gewählt. Ingrid Waldeck als 1. Vorsitzende, Dr. Michael Fleck als 2. Vorsitzender und Falko Radewald als Schatzmeister wurden einmütig wiedergewählt. Anstelle des langjährigen Schriftführers Ernst-Heinrich Meidt, der nicht mehr kandidierte, wurde Ulrich Göbel gewählt. Pressewart bleibt Wilfried Apel. Der Beirat setzt sich künftig zusammen aus Albert Deiß, Martin Engel, Sebastian Hildt, Johannes van Horrick, Ernst-Heinrich Meidt und Irmgard Schmidt. Mitgliederstand am 1.1.2024: 98 (Eintritte: 3, Austritte: 0, Todesfälle: 2). Aus dem Jahresbericht 2023 Im vergangenen Jahr konnte der Zweigverein seinen Mitgliedern und Gästen wieder ein interessantes und abwechslungsreiches Programm anbieten. Ein besonderer Höhepunkt war die Herausgabe des Buches von Herrn Michael Fleck, „Tradition und Wandel“, im April. Das Buch enthält zehn überarbeitete Vorträge zur Antike und Hersfelder Geschichte, die Herr Dr. Fleck von 2011 bis 2020 gehalten hat. Bei den ersten vier Ausarbeitungen geht es darum, was uns die alten Griechen heute noch zu sagen haben. Schwerpunkt des zweiten Teils ist die frühe Hersfelder Klostergeschichte. Dabei stehen der Klostergründer Lul und der hochverehrte Klosterpatron Wigbert und der Mönch Heimerad im Mittelpunkt. Ebenso werden die Hersfelder Besitzungen in Thüringen und Sachsen behandelt: Abschließend berichtet Dr. Fleck über Abt Michael (1570). Der Abt gründete das Gymnasium „Alte Klosterschule“, die zu einer Bildungseinrichtung mit überregionaler Bedeutung wurde. Am 28. Januar gab es eine Exkursion zum Thema „Die Sagen vom Waldmännchen“, die geführt wurde von Uwe Hohmann, Förster im Ruhestand aus Bad Hersfeld-Heenes, der auch einen Vortrag hielt. Anschließend wurde noch Wintergrillen mit Wildschweinbratwurst in Zusammenarbeit mit dem Wippershainer Heimatverein angeboten (ca. 50 Besucher). Am 27. Februar hielt Uwe Hohmann einen weiteren Vortrag unter dem Titel „Geschichtliches und Geheimnisse der Stellerskuppe“. Musikalisch wurde der Vortrag ausgestaltet durch Lieder von Mendelssohn-Bartholdy und Schumann. Dazu sang Eva Yauno-Janssen, am Klavier begleitete Renate Bennedik (32 Besucher). Am 9. März fuhr der Verein mit der Bahn nach Bebra zur Besichtigung der neu eingerichteten Hessenstube des Zweigvereins Rotenburg, die sich im Bahnhof Bebra befindet. Herr Kehm führte uns durch die neue Ausstellung „Bahnhof Bebra, Knotenpunkt im Kaiserreich – Grenzstation im Kalten Krieg“ (22 Teilnehmer). Es folgten zwei Stadtführungen am 26. März und am 27. Mai. Die erste unter Leitung von Michael Adam hatte das Kriegsende vor 78 Jahren zum Schwerpunkt (40 Teilnehmer), die zweite begab sich unter Führung von Ingrid Waldeck auf die Spuren der Beginen von Hersfeld und zu baulichen Hinterlassenschaften, die an die Zeit der Beginen und an den frühen Kapellenstandort auf dem Frauenberg erinnern (24 Teilnehmer).