Zweigvereine 27 Adels und die damit einhergehende Bauernnot und die Entwicklung des Jagdrechts bis in die Gegenwart (41 Zuhörer). Am 12. Dezember berichtete Dr. Martin Arnold über seine Forschungen zum Thema Rassismus in der „Euthanasie“ – doppelt „unwertes Leben“ in ausgewählten Beispielen über die Lebens- und Leidenswege jüdischer Psychiatriepatienten aus dem Werraland in der Zeit des Nationalsozialismus (22 Zuhörer). Studienfahrten Im Jahr 2023 konnte erstmals nach der Corona- Pandemie wieder ein vielseitiges Fahrtenprogramm durchgeführt werden; es fanden fünf Fahrten statt. Am Anfang stand am 24. Januar ein Besuch des hessischen Landtags in Wiesbaden, wo wir nach einer Führung durch das historische Gebäude an einer Plenumssitzung teilnehmen konnten und anschließend mit den Abgeordneten Lena Arnoldt und Felix Martin diskutieren konnten (21 Teilnehmer aus Eschwege und Bad Hersfeld). – Am 29. April besuchten wir Duderstadt, wo wir eine interessante Stadtführung erhielten. Danach ging es zum Gut Herbigshagen, einer Einrichtung der Heinz-Sielmann- Stiftung (25 Teilnehmer). Am 10. Juni führten wir eine gemeinsame Studienfahrt mit dem Hersfelder Geschichtsverein nach Mühlhausen und Niederdorla durch. Im stattfinden. Bastian Gnielka aus Oberhone, Sohn des Journalisten Thomas Gnielka, würdigte der Rolle seines Vaters bei den Recherchen zu den Nazi-Verbrechen im Lager Auschwitz, zusammen mit Fritz Bauer. Nach einer Einführung wurde der knapp zweistündige Film gezeigt, an den sich eine intensive Diskussion anschloss. Auch hier war eine geringe Beteiligung zu beklagen, was erneut an der schlechten Vorbereitung durch die regionale Presse lag (13 Zuhörer). Zu beiden Vorträgen gab es auch keine Berichterstattung in der regionalen Presse. Am 25. März stellte Dr. Karl Kollmann die Dokumentation über die Wasserburg Aue vor etwa 100 Besuchern im Gewölbekeller der Burg vor. Die Publikation bildet den Abschluss der fast zwanzigjährigen Ausgrabungs- und Sanierungsarbeiten. Anschließend war die Gelegenheit zur Besichtigung der Burg und des Museums im Turm gegeben. Die Vortragsreihe wurde im Herbst in der Aula der Volkshochschule in Eschwege fortgesetzt. Am 10. Oktober gab Mia Balk, zurzeit in Hamburg, einen Überblick über die Geschichte und Entwicklung der jüdischen Gemeinde in Eschwege im Zeitraum von 1808 bis 1933 (37 Zuhörer). Am 14. November sprach Roland Gernand aus Walburg unter dem Titel „Feudale Jagd und Bauernnot“ über die einstigen Jagdrechte des Vorsitzender Dr. Kollmann und die Referentin Ruth Piro-Klein präsentieren Wäschestücke aus vergangener Zeit (Foto: ZV Eschwege)
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