34 Zweigvereine Frankenberg und kümmerte sich um die Redaktion des Frankenberger Heimatkalenders. Unser ehemaliger Vorsitzender Karl-Hermann Völker schrieb wieder regionalgeschichtliche Beiträge für die örtliche Presse. Dr. Ulrich Stöhr arbeitet weiter an der Ortschronik von Oberasphe mit. Mehrere Mitglieder des Geschichtsvereins waren wieder als Stadtführerinnen und Stadtführer aktiv oder hielten Vorträge. Engen Kontakt hielt der Zweigverein zum Hauptvorstand und den anderen Zweigvereinen im VHG, darüber hinaus mit benachbarten Geschichtsvereinen, insbesondere dem Waldeckischen Geschichtsverein. Eine intensive Zusammenarbeit besteht außerdem mit der Philipp-Soldan-Gesellschaft. Der Vorstand des Zweigvereins Clemens Lohmann, Vorsitzender; Klaus Leise, stellv. Vorsitzender; Alfons Brüggemeier, Schatzmeister; Dagmar Lohmann, Doris Hommel- Schäfer, Manfred Eckhardt, Beisitzer. Mitgliederzahl am 1.1.2024: 50 (Eintritte: 3, Austritte: 0, Todesfälle: 0). Aus dem Jahresbericht 2023 „Von irischen Mönchen zu Bonifatius und der Fällung der Donareiche“ – unter diesem Titel referierte der Vorsitzende Clemens Lohmann am 18. Januar 2023 über Bonifatius und die historische Bedeutung der Fällung der Donareiche im Jahr 723 für Fritzlar und eröffnete einen Reigen von Vorträgen und kleinen Sonderausstellungen der Domgemeinde Fritzlar zum Bonifatius-Jahr. Im Februar konnte der Flyer „Stolpersteine in Fritzlar“ der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Gemeinsam mit vier Schülerinnen der Ursulinenschule gelang es Vorstandsmitglied Dagmar Lohmann, ein Faltblatt zur Geschichte der Fritzlarer Stolpersteine zu erarbeiten. Mittels QR-Code können zu den Stolpersteinen Hintergrundinformationen zu Familie und Schicksal ZWEIGVEREIN FRITZLAR der ehemaligen jüdischen Einwohner abgerufen werden. Die erste Drucklegung wurde vom Fritzlarer Zweigverein finanziert. Bei den Recherchen war aufgefallen, dass in den Printmedien 73 Steine erwähnt wurden, aber nur 72 nachvollziehbar waren. Mithilfe des Büros von Günter Demnig, dem Begründer des Projektes „Stolpersteine – Erinnern von unten“, konnte das Schicksal des 73. Opfers ermittelt und der fehlende Stein in Auftrag gegeben werden, der am 3. Mai in der Kasseler Straße verlegt wurde. Am 8. März 2023 beschloss der Vorstand, das Logo unter Beibehaltung des Sankt-Martin-Reliefs moderner zu gestalten. Das Vereinsmitglied Helwig Schäfer entwickelte mehrere Vorschläge, über die auf der Vorstandssitzung am 12. April 2023 beraten und ein Logo ausgewählt wurde. Die Jahreshauptversammlung fand am 17. April 2023 statt. Die Mitgliederbeteiligung war äußerst gering, obwohl probehalber die Veranstaltung auf 18 Uhr vorgezogen war, in der Hoffnung, dass dann mehr Mitglieder erscheinen. Nach Abschluss der JHV referierte Vorstandsmitglied Dagmar Lohmann über „170 Jahre Poesiealben Fritzlarer Mädchen“, zu dem Prospekt Stolpersteine