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Neuerscheinung!
Zeitgeschichte von Holzburg. Hochmittelalter ab 1232 bis in die neuere Zeit
ISBN 978-3-9822461-5-4
Gebundene Ausgabe 30,00 €;
Vereinsmitglieder 25,00 €
In Holzburg war im Mittelalter bis 1785 eine Wehrkirche nachweisbar. Diese hatte einen ca. 14 Meter hohen Turm mit 4 kleinen Wachtürmchen. Er hatte zu dem Kirchengebäude keine Verbindung, was auch aus alten Unterlagen hervorgeht. Er wurde abgerissen und 1789 das Richtfest der neuen jetzigen Kirche gefeiert. Die Wehrmauer wurde in der Zeit von 1200 bis 1500 errichtet. In der Erde liegende alte Fundamente geben an, wo der Wehrtutm gestanden hat. In alten Schriftstücken von Pfarrern und Lehrern kann man nachlesen, dass Holzburg eine Art Wallgraben hatte, der sich teilweise durch die Ortschaft zog. Bei Erd- und Bauarbeiten im Oberdorf ist man auf eine solche Befestigungsart gestoßen. Schaut man von der Kirche aus in den Ortskern, so hat man einen doch ziemlich steilen Hang vor sich, der durch seine Lage eine große Sicherheit darstellte. In Holzburg gab es auch zwei große Rittergüter, die in alten Katasterunterlagen aufgeführt sind. Der sogenannte Kornmannsche Hof, der im Besitz der Familie Kornmann, später der Familie Seyfarth war. Dieser fiel 1774 an die Gemeindeberechtigten von Holzburg als freies erbliches Eigentum. Das zweite große Gut war der Klippertshof, der von der Adelslinie derer von Wallenstein abstammt.
Dieses Buch gibt auf 240 Seiten einen Überblick über das Geschehen in der Gemeinde Holzburg von der Ersterwähnung 1232 bis zum Ende des 19. Jhd. Im Mittelpunkt stehen Urkunden und Sachakten der Hessischen Landes- und Staatsarchive Marburg und Darmstadt. Daraus geht hervor, welcher adlige Lehnsherr Güter und Höfe in und bei Holzburg an Bürger verlehnt hatte. Es hat bis ins Jahr 1367 gedauert, bis in einer Urkunde das erstemal Namen zu lesen sind, wer wem Land verkauft hat. Dies war innerhalb der Verwandtschaft von Wincherode und Holzburg. In einer Urkunde aus dem Jahre 1451, die in der Kirchengemeinde Holzburg aufbewahrt wird, sind die Namen des Pfarrers und des Lehnsherrn, Henne von Liederbach, vermerkt. Der Wald, um den es hier geht, war bis 1609 im Besitz von Holzburger und Fischbächer Bewohnern. Auf einer großen Katasterkarte (3,6 x 3,7 m) sind alle Felder, Wege und Straßen der Dorfschaft Holzburg eingezeichnet. Auch hat man hier einen Überblick von den Besitzern der Flurstücke und Wohnhäusern von Holzburger Bürgern. Auf Karten von 1687 und 1708 sind auch die Wälder und deren Eigentümer eingetragen. So zum Beispiel der Pfarrwald, die Oden-Grube, der Holzburger Gemeinde- und der Kornmansche Wald.
Erhältlich im Museum der Schwalm in Schwalmstadt-Ziegenhain, Schwälmer Dorfmuseum Holzburg, im Buchladen Hexenturm in Treysa und in der Kirche in Holzburg.
Nähere Informationen bei Hans Merle 06698-919122 |
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Die Kirche zu Holzburg. Kirchengeschichte von 1285–1950
ISBN 978-3-9822461-4-7
Gebundene Ausgabe 30,00 €;
Vereinsmitglieder 25,00 €
Dieses Buch gibt auf 288 Seiten einen Einblick in die Amtshandlungen, die die Prediger von 1285 bis zur Zeit der Reformation ausübten und welche Position sie in ihrer Gemeinde innehatten. Sie wurden immer wieder als glaubhafte Zeugen zu den genannten Handlungen herangezogen, da sie in Klöstern in Wort und Schrift ausgebildet waren. Nähere Einzelheiten über den Abriss der alten Kirche und des alten Pfarrhauses, sowie deren Neubau 1789 und Anfang 1800 ist in Einzelheiten genau dokumentiert. Fischbach hat einen eigenen Abschnitt in diesem Buch, wird aber immer wieder im Zusammenhang mit Holzburg erwähnt. Weitere Abschnitte befassen sich mit dem Pfarrwald, um den sich lange Zeit gestritten wurde. Auch bei der Neuversteinung der Grenzen 1708 spielte der Holzburger Piarrer Soldan eine größere Rolle. Die Inhaltsangaben und Abbildungen dieses Buches sind in 11 Abschnitte eingeteilt und beruhen auf Originalakten der Hessischen Kirchen- und Staatsarchive.
Erhältlich im Museum der Schwalm in Schwalmstadt-Ziegenhain, Schwälmer Dorfmuseum Holzburg, im Buchladen Hexenturm in Treysa und in der Kirche in Holzburg.
Nähere Informationen bei Hans Merle 06698-919122 |
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Das alte Schloss zu Ziegenhain. Band 4: Die Grafen Gosmar – Reichenbach – Ziegenhain.
780–1200
296 Seiten.
Gebundene Ausgabe 30,00 €;
Vereinsmitglieder 25,00 € |
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Das alte Schloss zu Ziegenhain. Band 3: Frauenzuchthaus. 1880–1950 / Männerstrafanstalt. 1925–1950
288 Seiten.
Gebundene Ausgabe 30,00 €;
Vereinsmitglieder 25,00 € |
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Das alte Schloss zu Ziegenhain. Band 2: Zwangsarbeiterhaus / Strafanstalt. 1840–1825
320 Seiten.
Gebundene Ausgabe 30,00 €;
Vereinsmitglieder 25,00 € |
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Das alte Schloss zu Ziegenhain. Band 1: Gefängnis / Stockhaus. 1040–1840
Geschichten und Ereignisse von Gefangenen in Gefängnissen und Stockhäusern zu Ziegenhain. Aus Unterlagen der hessischen Staatsarchive mit Abbildungen der Originalakten auf über 280 Seiten.
Gebundene Ausgabe 30,00 €;
Vereinsmitglieder 25,00 € |
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Im Herbst des Jahres 1984 fanden sich geschichtsinteressierte Bürgerinnen und Bürger aus der Schwalm unter Führung von Dipl. Ing. August Helwig (†) und Dankwart Sieburg (†) bereit, zum zweiten Mal mit einer Neugründung des Geschichtsvereins Schwalm im Verbund des »Verein[s] für Hessische Geschichte und Landeskunde e.V. Kassel« an die Öffentlichkeit zu treten. Eine erste Neugründung im Jahre 1951 unter Vorsitz von Pfarrer Alfred Giebel (†), dessen Nachfolger im Jahre 1955 August Helwig wurde, hatte nur zwei Jahrzehnte Bestand.
Interessanterweise geht aus einem Bericht der Zeitung »Hessenland« aus dem Jahre 1895 hervor, dass bereits ein älterer Geschichtsverein in der Schwalm existiert haben muss, welcher die Ehre hatte, vom 22. bis 24. Juli desselben Jahres in Ziegenhain das 61. Jubiläumsfest des Gesamtvereins für Hessische Geschichte und Landeskunde unter großer Anteilnahme der Ziegenhainer Stadtwohnerschaft auszurichten.
Im Protokoll zur Neugründung des o. g. Zweigvereins Schwalm aus dem Jahre 1984 heißt es u. a. zur Zielsetzung: "Geschichtsverein auf neuem Wege heißt nun, dass bestimmte Schwerpunkte gesetzt werden. Gedacht ist bei der Themenwahl so vorzugehen, dass Geschichte, Brauchtum und Landeskunde sich ergänzen.
Exkursionen und Bilder sollen dazu beitragen, Probleme, Ansichten und Ergebnisse zu vertiefen, also »vor Ort« Geschichte und Brauchtum zu erleben."
Im Jahre 1986 übernahm dann Dr. Kurt Freytag den Vorsitz im Verein, den er zuverlässig und tatkräftig bis zum Jahre 2002 führte. Seit dieser Zeit stand zunächst Hans-Ulrich König und nunmehr Hans Merle an der Spitze des Zweigvereins. Der Jahresbeitrag beläuft sich auf 35,00 Euro. |
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Mit freundlichen Grüßen
Hans Merle (Vorsitzender)
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