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11 fast mitten in einem, in einem kleinen Thale liegenden, etwas sumpfigen, oder vielmehr versumpften schmalen Wiesengrund, ganz in der Nähe des ausgegangenen Ortes (Hofes) Entzerod, und hatte eine Höhe von ungefähr 9´, der Umfang betrug 166, und der Durchmesser 56´. Seine Form war halbkugelig, gleichmäßig rund; oben nicht platt, sondern gewölbt; regelmäßiger, als die in dem benachbarten Wasenberger und Wieraer Walde befindlichen Hünengräber. Aus der etwas bogenförmigen Abschrägung des ganz nahen, ziemlich hohen Rains sieht man, daß davon die Erde zum Aufbau des Hügels genommen worden ist. Die erste Erdschicht des Hügels war überall, oben und ringsum, gegen 4´ mächtig, mit gebackenen Thonschollen und kleinen und großen Kohlen gemischt. Schon in dieser Erdlage fanden sich Pfeile, Nägel etc. und Scherben von Urnen, die oben alle zerstreut lagen und zu einer vollständigen Urne sich nicht zusammensetzen ließen. Die größte Scherbe, die ich Anfangs für eine ganze Urne hielt, stand ganz schräg, wahrscheinlich durch den Druck des Erdreichs in diese Lage gebracht. Das Innere (der Bruch) des Hügels bis auf den Grund, die Brandstätte, war ein Gerölle von gebackenem Thon und größeren (wegen den darin eingeschlossen gewesenen und verwesten Reisern, Halmen etc.) sehr porösen Thonklumpen und großen Thonschlacken. Dieses ganze Gerölle war mit einer Menge großer und kleiner Kohlen von verschiedenartigem Gehölze vermischt, und es waren darin hier und da, nicht, wie es schien, nach einer gewissen Ordnung, ein garer Kalk- und ein hart gebrannter, und darum leicht zerbröckelbarer Wackenstein immer nebeneinander gestellt, gewöhnlich auch noch ein derartiger Stein über die beiden her gelegt. In der somit entstandenen Höhlung fanden sich in der Regel Scherben, Pfeile etc. Die Kalksteine finden sich in der nächsten Umgebung des Hügels, die Wacken 1/8 und die Thonart ¼ Stunde davon. Um die zur Brandstätte bestimmte Fläche - dieselbe hat einen Umfang von ungefähr 36´ und gleicht einer gewöhnlichen Kohlstätte - scheint vorerst eine hohe dicke Thonwand (um das Feuer einzufassen - seine Kraft zu konzentriren)
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