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Indem ich den Dank für die mir übersandten Sammlungen hessischer Idiotismen, welchen ich vor allen den HH. Cantor Straube zu Schmalkalden, Pfarrer Bering zu Niedermeiser, Seminarlehrer Volckmar zu Homburg und Reallehrer Berlit zu Hersfeld schuldig bin - abgesehen von dem, welchen ich der schon älteren und ausdauernden Unterstützung der HH. Pfarrer Knoll zu Sebbeterode und Frölich zu Mengsberg schulde - hiermit auch Angesichts unseres Vereins abstatte, erlaube ich mir darauf hinzuweisen, daß für manche Mittheilungen dieser Art auch dieses Blatt sich sehr wohl eignen dürfte. Auf jeden Fall werde ich diejenigen Sammlungen von Idiotismen, welche die HH. Vereinsmitglieder hier niederlegen wollen, mit demselben Vergnügen entgegen nehmen, wie die, welche brieflich an mich gelangen.

Marburg.                                                                    Dr. Vilmar.

 


Neueste hessische Literatur.

1) Ueber drei Hautreliefs in der Gallerie moderne des kurfürstl. hess. Museums,      vom Geh. Hofrath Ruhl. S. Kunstblatt 1845 Nr. 40 - 42. Es wird darin      ausgeführt, daß jene Hautreliefs wahrscheinlich von dem Verfertiger des      Grabdenkmals des Landgr. Philipp d. G. in der St. Martinskirche zu Kassel,      dem Bildhauer Godefroi, herrühren.

2) Grafen von Bilstein an der Werra, von Wenck. S. Archiv für hess. Gesch. u.      Altherthumskunde. lV. S. 1 - 11.

3) Nauheim seine natürlichen warmen Soolquellen und deren Wirkung, nebst einer      kurzen Nachricht über den Schwalheimer Mineralbrunnen, von Dr. F. Bode.      Kassel. Druck und Verlag von Theodor Fischer. 1845.

4) Landgraf Philipp der Hochherzige und die Reformation. Offenes Sendschreiben      an die Herausgeber der Münchener histor.-polit. Blätter von Chr. v. Rommel.      Darmstadt. Leske. 1845. (Steht auch in der allgem. Kirchenztg. vom März      abgedr.)

 

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