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VI. Fund zu Radkersberg. S. 73.  Hanau. Lichtenberg.

Nr. 894 .

1 halber Batzen. (15)87 vom Grafen Philipp IV. (U 1590). Vierfeldiges Wappen mit Mittelschild. Rev. Reichsapfel mit 2. K. Rudolph II. Titel.

                        Hoffmeister.

 

Nachrichten von Ausgrabungen.

Im Dezember 1845 wurden bei der Anlage der Eisenbahn von Hanau nach Frankfurt, bei Ausgrabungen der Fundamente zu der mittlern Brücke über den Braubach, in einer Tiefe von circa 7 Fuß im Moorgrunde zwei Geweihe eines Rehbocks gefunden und nach Hanau eingeschickt. Es befanden sich dabei zwar noch Theile des Gerippes, konnten aber wegen örtlicher Hindernisse nicht mit herausgenommen werden. Dieselben sind bis auf eine kleine Zinke noch wohl erhalten und noch einmal so groß, als die jetzigen. Sie wurden in das Museum der Wetterauischen Gesellschaft zu Hanau abgegeben. Später wurde an derselben Stelle ein Hirschgeweih gefunden, dessen Spitze abgebrochen war. Man erkennt deutlich, daß daran zu irgend einem Zwecke geschnitzelt worden ist; dieser Gegenstand gehört also in die historische Zeit jener Gegend. Auch andre. Theile von Geweihen wurden gefunden.

Im Sommer 1845 wurde auf dem Felde bei Rückingen in der Nähe des Römerbades ein sehr schöner Aschenkrug gefunden und von Hrn. Pfarrer Merz dem Vereine geschenkt.

Beim Thongraben am Fuße des Frauenbergs, unfern Marburg, im März d. J. fand man eine Urne und bei derselben allerlei Eisengeräthschaften. Jene wurde leider von den Arbeitern zerschlagen.

 

 

Nachrichten von Arbeiten einzelner Mitglieder.

Herr Pfarrer Dr. Scriba zu Messel ist mit der Bearb-

 

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