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haben, wurde der wärmste Dank des Vereins abgestattet und hierauf die Sitzung geschlossen. Die meisten der Anwesenden vereinigte ein heiteres Mittagsmahl, bei welchem die Toaste auf das Wohl des erhabenen Protectors des Vereins, S. K. H. des Großherzogs, auf das Wohl S. K. H. des Erbgroßherzogs, sowie auf den Präsidenten des Verins den lebhaftesten Anklang fanden. _________________________
Monatliche Zusammenkünfte der Mitglieder.1. Zu Kassel. a ) Am 10. Nov. S. Excellenz der Hr. Gen. Lieut. v. Loßberg hielt einen Vortrag über seine Erlebnisse in dem Feldzuge des Jahres 1793. Hr. Dr. Landau theilte eine Bittschrift des Einwohners Jost Heinrich Brasse aus Obermeiser, Amts Zierenberg, v. J. 1786 mit, worin derselbe anführt, wie er als hessischer Leibdragoner in dem Treffen bei Korbach (am 10. Juli 1760) den Erbprinzen von Braunschweig aus den Händen von sechs französischen rothen Dragonern befreit, welche ihn bereits gefangen fortgeführt; nachdem vier derselben von ihm zusammengehauen worden, habe der Rest die Flucht ergriffen.-Hr. Bibliothekar Dr. Bernhardi legte darauf eine Anzahl Frameen aus der Sammlung des Vereins vor und sprach über die verschiedenen Meinungen ihres Zwecks und ihrer Handhabung.- b) Am 1. Dec. Der Hr. Gen. Lieutenant v. Loßberg Exc. fuhr in seinen in der vorhergehenden Zusammenkunft abgebrochenen Mittheilungen fort und schilderte darin namentlich das Leben in dem Lager vor Mainz und die dort bestandenen Gefechte. Hr. Dr. Landau verlas hierauf Auszüge aus der Ordnung des L. Georg II. von Hessen-Darmstadt, welche derselbe 1639 für das peinliche Gericht zu Marburg erlassen, und wies daraus nach, daß dessen Verfassung die größte Aehnlichkeit mit den heutigen Schwurgerichten gehabt. In dieser Ordnung zeigen sich nämlich die Schöpfen als wirkliche Geschworene, der Fiskal steht als öffentlicher Ankläger, und das Verfahren ist ein mündliches und öffentliches.
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