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zu Fulda die Mitglieder unseres Vereins ähnliche regelmäßige Zusammenkünfte veranstalten möchten. – Was die sonstige Thätigkeit des Vereins betrifft, so ist Ihnen diese durch die „periodischen Blätter,“ welche dieses Jahr der Verein zu Darmstadt herausgiebt, bekannt geworden, eine Einrichtung, welche sich immer mehr bewährt und besonders auch dazu dient, die einzelnen Mitglieder der beiden hessischen Verein näher aneinander zu rücken. Von unserer Zeitschrift haben wir im Laufe d. J. den IV. Band geschlossen und ebenso auch die Lauzesche, für die Regierungsgeschichte L. Philipps des Großmüthigen wichtige, Chronik beendet. Auch fehlt es für die Fortsetzung der Zeitschrift nicht an Material. Dieses besteht namantlich: in einer Geschichte der hessischen Strombezirke von Nebelthau; einer urkundlichen Feststellung der Gränze der Gemarkung von Othbergen in der Grafschaft Schaumburg, von Wippermann; in einer „Darstellung der histor. Entwickelung der Grundsätze über schriftliche Beurkundungen von Rechtsverhältnissen, in spezieller Beziehung auf Hessen“ von W a g n e r; und in der Herausgabe einer hessischen Chronik von Joh. Nohe, aus der Original-Handschrift von Landau etc. Eine größere und schon seit Jahren vorbereitete Arbeit ist aber die des Dr. Landau über die in Hessen ausgegangenen Orte, wegen deren baldiger Veröffentlichung ein besonderer Antrag des Herrn Direktor Vilmar nachher noch zu Sprache gebracht werden wird. Ehe wir jedoch unsern Bericht schließen, haben wir Ihnen noch über eine allgemeine, übrigens auch unsern Verein nahe berührende, Angelegenheit Mittheilung zu machen. Schon seit einer Reihe von Jahren ist öfters und von den verschiedensten Seiten der Wunsch ausgesprochen worden, daß die historischen Vereine Deutschlands in eine nähere Verbindung treten und gewissermaßen einen großen Gesammtverein bilden möchten. Mancherlei Schwierigkeiten hatten jedoch die Ausführung verzögert, bis endlich im vorigen Jahre bei der ersten Versammlung der Germanisten zu Frankfurt die Sache wieder in Anregung gebracht wurde und die Section für deutsche Geschichtsforschung alsbald zur Gründung eines Vereins der deutschen Geschichts- forscher schritt. Im Namen dieses Vereins erließen dann
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