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            zu Gesicht bekommen, liefert uns Johannes Scholl in seinen noch ungedruckten Annalen der Stadt Bingen einen Auszug u. s. w.“ (Wo mögen diese Annalen sich befinden?)

        9) Narratio de rebus gestis aeporum Mog. aus dem Ende des fünfzehnten Jahrhunderts in der Mainzer Dombibliothek. So Bodmann Rheing. Alterth. S. 159. Stellen aus dieser Narratio finden sich: ad 1141 S. 749, ad 1165 S. 887, ad 1279 S. 163, ad 1301 S. 106, ad 1349 S. 31, wo dreier Seiten erwähnt wird, die lediglich von den damaligen Judenunruhen handelten, ad 1360 u. 1369 S. 809, ad 1371 S. 802, ad 1405 S. 811, ad 1410 S. 159.

      10) Chronicon Maguntinum. Diese HS., welche mit Nr. 4 den Miscella oder Symmikta des Joannis einerlei ist, wird von Bodmann angeführt: ad 1349 S. 549, ad 1356 S. 147 und 888, ad 1367 S. 703, ad 1369 und 1372 S. 809, ad 1383 S. 784. Nach S. 33 waren darin die Rheingauischen Unruhen nter Erzb. Berthold (1484 – 1504) weitläufig beschrieben, und hatte der spätere Erzb. Albrecht (1514 – 1545) zu dieser Stelle bemerkt: „Nota hec Alberte: die Ringawer sein bös Bawern!“ Dies wiederspricht nun freilich der Angabe des Joannis, daß diese Chronik nur bis 1478 gegangen sey.

      11) Johannes Hexheim Libellus de bello inter dominum Johannem aepum. Mog. et Lantgravium Hassiae gesto. Bodmann nennt S. 809 diese Geschichte des im Jahr 1404 und folg. geführten Krieges der Bekanntmachung würdig.

Alle bisher genannten Quellenschriften dürften jedoch an Werth diejenige Handschrift hinter sich gelassen haben, aus welcher Bodmann 1811 im Rheinischen Archiv die Geschichte der Fehde zwischen den Erzbb. Diether und Adolf herausgegeben hat. Er beschreibt sie daselbst wie folgt:

„Der handschriftliche Codex, woraus ich diese Nachricht mittheile, enthält neben einer ungeheuern Anzahl größtentheils ungedruckter Urkk., das ehemalige Erzstift Mainz betreffend, auch noch

 

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