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sein sollen, da sie gesperrt gedruckt sind, finden sich in dem vorliegenden Manuscripte nicht oder wenigstens in anderem Wortlaute. Es bleibt sodann ganz unbestimmt, ob Hauck die vorliegenden Fragmenta von einem früheren Manuscripte so abgeschrieben wie sie vorliegen, oder ob er aus dem Originale selbst diese Auszüge gemacht hat, da er hierüber auch nicht das Mindeste angibt. Die späteren Citate der Chronik des Apollo v. V. bei Lange in den „Baudenkmälern Fulda’s“ und bei Dronke in den „Beiträgen zur Geschichte Fulda’s“ beziehen sich auf das in Rede stehende Hauck’sche Manuscript.

31. Juli. Herr Schulinspector Gutberlet übergab in besonderen Abdrücken Exemplare de r von ihm kürzlich in Zeitschriften veröffentlichten Abhandlungen: „Ueber die volkswirthschaftlichen Zustände der Rhön und ihre Beziehungen zu dem Walde“ und : „Geognostische und geologische Beobachtungen über den Kalvarienberg bei Fulda“, welcher letzteren Abhandlung eine illuminirte petrographische Karte (Lith. Anst. von M. Frommann in Darmstadt) beigefügt ist.

Herr Gymnasial-Director Schwartz hielt einen Vortrag über die neueren Leistungen auf dem Gebiete der deutschen und insbesondere der hessischen Sagenforschung, wobei er namentlich die literärische Thätigkeit des der Wissenschaft leider so früh entrissenen verdienstvollen Gelehrten Johannes Wilhelm Wolf (geb. in Cöln 1817, gest. in Darmstadt 1855) in eingehender Weise besprach, und suchte schließlich an einigen Fuldaischen Sagen zu veranschaulichen, welcher Gewinn für die Kenntnis der Vorzeit überhaupt und der deutschen Mythologie insbesondere aus der Erforschung der wissenschaftlichen Benutzung der Sagen gezogen werden könne.

 

d) Zu Hanau.

2. Juni. Der Wasserbaumeister Herrmann hielt einen Vortrag über die Anlegung des in den Jahren 1830 und 1831 zur Austrocknung des großen und kleinen Rohres in der Nähe der Ehrensäule, errichten s. g. Crawall-Grabens.

7. Juli. Herr Landbaumeister Arnd theilte die Ergebnisse seiner mehrjährigen Bemühungen zur Erforschung und Auffindung des in unserer Provinz gelegene Theils des römischen Grenzwalls mit.

4. August. Herr Dr. Denhard schilderte das germanische Museum zu Nürnberg nach Zweck, Mitteln, innerer und äußerer Einrichtung, wie er es bei seinem dortigen Aufenthalte kennen gelernt.

 

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