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zu verbinden. Ich habe jedoch ferner die Absicht, diese projecirte Ausgabe und Fortsetzung zugleich mit artistischen Nachrichten über alle vorhandenen Portraits hessischer Fürstenfamilienglieder zu versehen und von den zuverlässigsten Abbildungen zugleich getreue Copien als Illustration beizugeben. Im Besitze einer ziemlich vollzähligen Sammlung der verschiedenartigsten hessischen Fürstenportraits in älteren und neueren Kupferstichen, in Lithographien, auf Münzen u. s. w., und eines seit längeren Jahren angesammelten Materials von sonstigen einschlagenden Notizen, glaube ich zwar bereits im Stande zu sein, alsbald Hand an dieses Werk zu legen, dennoch möchte ich zuvor alle Freunde der vaterländischen Geschichte hiermit freundlichst aufgefordert haben, mich auf das Vorhandensein irgend eines Portraits aus den hessischen Fürstenhäusern aufmerksam zu machen, welches sich hier oder da in weniger bekannten Blättern oder Werken vorfinden sollte. Wetter im Februar 1858. Jacob Hoffmeister.
Hostien.Im Saalbuche der Cent Abtssteinach im Odenwalde von 1654 kommt wiederholt die Bezeichnung Hostien zur Bezeichnung von Theilen bestimmter Grundstücke vor. So heißt es : „Lörbach hatt 13 Huben ½ Viertel und 9 Hostien, deren 3 für eine Huben gerechnet, also 16 Huben und ½ Viertel zusammen.“ und ferner findet man : ....... „Die Hostien ein Hartacker.“ weite r: „Ein Hostien thut 1/3 Huben, daran haben Hanß Philipß Lamern und Hanß Burckhart, Adam Kohl und Mathes Staier.“ „Item ein Gartten beim Hauß, so druf stehet, liegt in Hanß Lamerts Hostien, gerings herumb.“ „Item ein Stück Wiesen die Hostien genant etc.“ „Item ein Stück Wiesen in der Hostien etc.“ „Hans Philipps Lamers Hostien, ist ein ganz Hostien.“ Dieser Ueberschrift folgt darauf die nähere Angabe : „Item ein Ackher Wieß und Baumgartten an einander in der Hostien genannt etc“
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