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Ferner die Ueberschrift:

„Hanß Philipß Lamerß zwoh Hostien“

und dann die nähere Angabe :

„Hauß, Hoff, Wiesen, Ackcher und Heckhen an einem Stück etc.“

Weiter :

„Adam Kohl 2 Hostien.

Die eine Hostie.

Item Aichers Wieß und Aichers Ackher an einander etc.

Die andere Hostien.

Item ein Stück Wieß und ein Stück Felt bey der Mühl etc.“

Weiter unter Trössel :

„Nickel Beckher etc. 1 Hub und 1 Hostien und ist die Hostien vor 1/3 Theil Huben gerechnet“

Ferner :

„Ein Hostien hat er, so ihn (in) Hanß Hassels Hub gehorig.

Item ein Stückh Ackher Owelßen und Heckhen etc.

Dieße Hostien oder 1/3 Theil gibt wie andere den Habern.“

Ich frage nun, worin liegt das Charakteristische einer solchen Hostie? Sie gilt stets, wie wir sehen, gleich einer Drittelhufe und ist zuweilen selbst mit Gebäuden besetzt. Woher der eigenthümliche Name?

Eine andere Frage bezieht sich auf das schon oben vorgekommene Wort

Owelßen

Dasselbe kommt noch oft vor.

„Item ödt alt Felt und Owelßen an einander in der Hart etc.“

„Item ein Stück Owelßen in der Schimtöllen etc.“

„Item Hauß, Hoff, Gartten, Wießen, Heckhen, Owelßen beeder Seits etc.“
„Item ein Stück Owelßen und Heckhen hinderm Damberg etc.“

„Hauß, Hoff, Wießen, Ackher, Owelßen und Hecken an einander diß- und jenseit deß Hauses etc.“

„Hauß, Hoff, Wiesen, Ackher, Owelßen und Heckhen all an einander beederseit deß Hauß etc.“

„Ein Stück Ackher, Owelßen und Heckhen etc.

„Hauß, Hof, Ackher, Heckhen, Owelßen und Gartten beederseit deß Hauß an einander an einem Stück gelegen etc.

„Ein Wieß die Elnwießen und Owelßen etc.“

„Ein Stück Felt und Owelschen im Himelberg etc.“

„Ein Weiß die Elneßwieß und Ewelßen etc.“

„Ein Stück Felt im hohn Roth, Hecken und Owelßen etc.“

 

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