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„Ein alt Feld und Owelßen etc.“ „Ein Wießle im Gißklingl und Owelßen etc.“ „Hauß, Hof, Baumgartten, Wiß, Ackher, und Owelßen etc.“ Wie das erste, so ist gewiß auch dies Wort noch vorhanden und auch in seiner Bedeutung noch bekannt. Wer darüber Aufschluß geben kann, wird freundlichst darum gebeten. Landau.
In meiner Münzsammlung befinden sich:1) Eine Goldmünze, in Schüsselform, im s. g. Goldberg bei Mardorf, Amts Amöneburg, gefunden : A. an der convexen Stelle ein Hirschgeweih, R. an der concaven Stelle ein vierstrahliger Stern. 2) Eine Goldmünze, im Jahr 1857 auf einer Hute ohnweit Wittelsberg gefunden – wahrscheinlich von Lampsacus in Kleinasien: A. Kopf der Pallas. R. Ein geflügeltes Seepferd. Wenige Wochen zuvor ward daselbst von demselben Finder eine angeblich ganz ähnlich Goldmünze gefunden. 3) Ein Silber–Bractceat, mit dem Bild ganz wie von Hoffmeister unter Nr. 43 angegeben ist, aber nur einseitig geprägt und mit folgenden (jedoch nicht ganz deutlichen) Buchstaben in Mönchschrift: W. D. E. Z. D. als Umschrift. 4) Vier Münzen (von schlechtem Silber) in d er Größe eines Silbergroschen, ohne Zweifel von Landgraf Philipp dem Großmüthigen : a) A. Unter dem umschnörkelten Helm, mit Helmzier, der hessische Löwe i n einem span. Schilde. R. Der zweiköpfige Reichsadler mit C rechts und V links. b) A. Der hessische Löwe mit zottigem Schweif, R. wie bei a) C und V sind jedoch nicht (mehr) deutlich. c) Noch eine der vorigen ähnliche Münze, mehr abgegriffen. d) A. Das in vier Felder getheilte hess. Wappen in einem span. Schilde, R. der hess. Löwe wie vor. Alle diese vier Münzen haben Aehnlichkeit mit den von Hoffmeister unter Nr. 304, 363, 376 u. 377 beschriebenen, jedoch ohne Umschrift. 5) Eine gleiche große Münze von L. Moritz : A. Der hessische Löwe, R. Der Reichsapfel mit Kreuz und der Jahreszahl 1673. Marburg, 20. Januar 1858. Wagner.
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