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ALTERS IM 55. DIE BEIDE EHELEUT UBER DIE 40. IAR Das Monument hat aber seit den letzten hundert Jahren noch andere Beraubungen erlitten; wir wollen aus Oetters Wappenbelustigungen, Anhang z. 6. Stück, 1764 S. 40, das Fehlende hier nachtragen. Oetter erwähnt in der Schloßkapelle zu Cronberg. „Ein Crucifix, bei welchem zur Rechten „und Linken ein geharnischtes Mannsbild mit seiner Gemalin „kniet“. Anno dni 1549. den 7. Augusti u. s. w. die obige Inschrift. – „Ueber dem Haupt des Mannes sind auf einer viereckigen Tafel nachstehende Verse zu lesen: Du lamb Gottes welches hinna aller welt Sund am Creutz sta durch den todt ist ewigs lebe allen glaubigen gegeben daruf ich dan mein Hofnung stelt da ich noch lebt in diser welt. Ueber dem Haupt der Frauen steht: O Mitler zwischen Gott und mir lob ehr und danck sei daru dir bist für uns Sünder gestorbe an de Creutz und uns erworbe versoenung gen den Vatter dein und uns erlost vo Hellischer pein. Ueber dem Crucifix in zwei Zeilen aber stehet: Hi hanct ama Creutz mein gelibter son an dem ich ein wolgefallen hon Wer in hoert und sein Wort glaubt wird meiner genaden nit beraubt sonder haben ewigs leben werd auch von seint wegen gegeben.“ Aber auch in der Stadtkirche hing zur Erinnerung eingemalter Schild des Cronbergischen Cronenstamms, mit der dreizeiligen Aufschrift:
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