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[weiß]lichem Sandstein) einen Krieger von Kopf bis zum Oberschenkel, in einer Nische darstellend: 4´ hoch, 2´ 5´´ breit, 10´´ dick mit sehr verwischten Konturen. Seinen Namen und seine Herkunft lehrt die Inschrift des Fußgestells :

VII. Der letzte Inschriftfund von Bedeutung, besonders interessant durch die Wohlerhaltenheit der lebensgroßen Relief-Figur eines leicht bewaffneten römischen Kriegers, in nischenartiger Einfassung, erfolgte am 11. Sept. d. J. Der ganze Stein mit Nische ist 6´ 3´´ lang, 2´ 6´´ breit und 9´´ stark, auf den Schmalseiten sind 2´ 4´´ hohe Relieffiguren ausgemeiselt; der untere stielartige Fortsatz des Monuments ist 1´ 5´´ lang, 6´´ hoch und 7´´ dick; mit diesem Fuß steckte es in einem sargähnlich ausgehöhlten Trog von Tuffstein, der diesen Fuß auf allen Seiten umschloß und auf dem daher das Monument in seiner ursprünglichen Aufrechtstellung geruht haben mochte. Seine Inschrift lautet :

Der Stein hatte 9´ hoch über der Schienenkante, 15´ unter der bisherigen Oberfläche und 2´ 3´´ seitwärts von der Schiene gelegen.

Was endlich die römische Heerstraße angeht, deren Ueberreste ganz in der Nähe des Grabsteins Nr. VI und an demselben Tage gefunden wurden, wo dieser Stein noch unverrückt feststand, so konnte ihre relative Lage zu der Gräberstraße genau festgestellt werden. Ihre Construction ist die gewöhnliche, wie sie oben (Nr. 1) bei Hirzenach erwähnt ist; die Stärke ihres Gesticks betrug auch hier 11–15´´, genau

 

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