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XXV

Im Mai 1810 wurden die Stämme der 2. Bataillone der Linien-Regimenter — etwa 200 Köpfe stark — zurückgesandt, um neu formirt zu werden; im April 1811 folgten die der 1. Bataillone in derselben Stärke und zu demselben Zwecke nach. Aus den Resten der Infanterie wurde l Bataillon zu 500 Mann gebildet, welches nebst dem Chevauxlegers-Regiment und einem Artillerie-Detachement bis zum Frühjahr 1813 in Spanien verblieb.

Im Jahr 1811 ist ausserdem nur noch bemerkenswerth, dass das leichte Infanterie-Regiment in drei selbständige Bataillone zerlegt wurde, dass beim 2. und 7. Linien-Regiment je ein drittes Feldbataillon aufgestellt und sowohl das ganze Garde- als auch das 1. Chevauxlegers-Regiment mit Lanzen bewaffnet wurde. Seit dem April 1811 stand eine Infanterie-Brigade (1. u. 8. Regiment) in Danzig in Garnison.

Zu Anfang 1812 zählte demnach die Armee ohne die Depots:

1. Infanterie: 3 Garde-Bataillone, 6 Linien-Regimenter zu 2, 2 solche zu 3 Bataillonen, 3 leichte Bataillone, l Bataillon in Spanien. Summa 25 Feld-Bataillone.

2. Cavallerie: l Compagnie Garde-du-Corps, l Regiment Garde-Chevauxlegers-Lanciers, 2 Regimenter Kürassiere, 2 Regimenter Husaren, l Regiment Chevaux-legers-Lanciers, Summa 25 Feld-Schwadronen.

3. Das Artillerie-Regiment, welches damals wahrscheinlich 11 Artillerie- (Fuss-, reitende und Handwerks-) und 4 Train-Compagnien stark war.

Zum Feldzug 1812 bildeten die westfälischen Truppen das 8. Corps der grossen Armee und waren in 2 Infanterie-Divisionen und 3 Cavallerie-Brigaden formirt:

 

23. Division. General Tharreau.

 

1. Brigade.

2. Brigade.

3. leichtes Bataillon

6. Linien-Regt. zu 2 Bat. 

2.      „              „  3    „ 

2. leichtes Bataillon

3. Linien-Regt. zu 2 Bat.

7.      „                „  3   „

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Sa. 6 Bat.            

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Sa. 6 Bat.            

 

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