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XVII aussen den Werth und die Bedeutung der Vereinsbestrebungen mehr und mehr zur Geltung zu bringen, das grössere Publikum heranzuziehen und das allgemeine Interesse für die Vereinssache wachzuhalten und zu stärken. So ist gewiss auch das in den letzten Jahren erfreulicher Weise besonders starke Wachsthum der Mitgliederzahl des Vereines zum Theil mit auf Rechnung von Duncker's Wirksamkeit zu setzen. Und noch eins: schon das, was er zum Besten der Bibliothek gethan, war mittelbar zugleich eine Förderung des Geschichtsvereines; denn seit seinem Bestehen hat derselbe in engster Verbindung mit der Bibliothek und deren Beamten gestanden: drei seiner Gründer und bis heute ununterbrochen jedesmal einer seiner Vorsitzenden gehörten der Landesbibliothek an. Und diese Verbindung ist keine persönliche oder zufällige, sondern eine sachliche und innerlich begründete; zählt doch die Pflege der Geschichte zu den ersten und vornehmsten Aufgaben der Landesbibliothek, deren jährlicher Bücherzuwachs zu mehr als einem Viertheile der geschichtlichen Literatur angehört. Noch steht in frischer Erinnerung Duncker's Bild vor unser aller Augen da: dass auch für alle Zukunft ein sichtbares Zeichen ihn uns und denen, die nach uns kommen, vergegenwärtige, darum haben wir dieses Heft mit seinem wohlgelungenen Bildnisse geschmückt, darum auch ziert seit Kurzem den Rundbau der Bibliothek sein Reliefbild, wie das Schubart's von Professor Hassenpflug's Hand ausgeführt. Aber auch ohne solche äussere Erinnerungszeichen wird sein Andenken ein ehrenvolles und bleibendes sein, wie bei denen, welche ihm im Leben näher standen, so auch in der Geschichte der Wissenschaften, die er durch seine Arbeiten gefördert hat, in der Geschichte der Kasseler Landesbibliothek, die ihm so viel verdankt und in den Kreisen des Vereines für Hessische Geschichte und Landeskunde, welcher in ihm den kaum je ersetzbaren Verlust eines seiner verdienstvollsten Vorstandsmitglieder betrauert. |
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