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Bericht

des zur Generalversammlung der deutschen

Geschichte- und Alterthumsvereine zu Hildesheim

Delegirten.

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Zu der am 6. September und den folgenden Tagen in Hildesheim stattfindenden Jahresversammlung des Gesammtvereins der deutschen Geschichts- und Alterthumsvereine, welcher ich als Delegirter unseres Vereins beizuwohnen übernommen hatte, konnte ich erst wenige Stunden vor Beginn der Hauptversammlung eintreffen, nachdem bereits am Abend vorher eine gesellige Vereinigung stattgefunden hatte. Die Hauptversammlung wurde von dem Vorsitzenden des geschäftsleitenden „Vereins für die Geschichte Berlins“, Stadtrath Friedel, eröffnet und von dem Regierungspräsidenten Schulz im Namen der Stadt begrüsst. Es kam hierbei zur Sprache, dass Hildesheim, trotzdem es nicht der Sitz eines historischen Vereins sei, bereits im Jahre 1856 den Gesammtverein beherbergt habe, und dass einige wenige der damaligen Theilnehmer auch heute zugegen seien.

Dr. Beringuier verlas darauf den Jahresbericht des Gesammtvereins, aus welchem hauptsächlich hervorzuheben ist, dass in dem nächsten Jahre das römisch-germanische Museum zu Mainz, die wichtigste Schöpfung des Gesammtvereins, sein 25jähiiges Jubiläum feiern und es desshalb angemessen sein werde, die Jahresversammlung dort abzuhalten. Es wurde auch noch der vom Gesammtverein unterstützten wissenschaftlichen Arbeiten gedacht. So unter ändern des Werkes über Holzbauten“, welches im Verlag von Wasmuth in Berlin unter der Redaktion von Professor C. Schäfer erscheint, an dessen weiterer Gestaltung jedoch dem Gesammtverein kaum ein Antheil zuzuschreiben sein dürfte, wenn auch die Anregung dazu auf der 1878 in Marburg stattgehabten Versammlung desselben gegeben wurde.

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