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Dem Andenken
der heiligen Elisabeth

(geb. 1207, 17. Nov. 1231).

 

 

Vor siebenhundert Jahren wurde Elisabeth von Ungarn und Thüringen geboren. Da ihr Geburtstag unbekannt ist, regt sich jetzt, in dem Monat ihres Ster bens, überall pietätsvolle Erinnerung ihr Gedächtnis zu erneuern. Da darf der hessische Geschichtsverein nicht lautlos zurückbleiben. Wir Hessen haben mehr als einen Anspruch darauf, Elisabeth die unsere zu nennen.

Gehörte sie durch ihre Geburt dem Ungarland an, so floß doch in ihren Adern deutsches Blut, ihre Mutter war eine Deutsche, und damit sie selbst ganz als Deutsche aufwachse, um dereinst an der Seite eines deutschen Fürsten zu stehen, wurde sie schon in ihrem vierten Lebensjahr an den thüringischen Hof gebracht.

In Thüringen, vornehmlich in Eisenach und auf der Wartburg, hat ihr Leben, das schon im fünfundzwanzigsten Jahre zu Ende ging, zu zwei Dritteilen seine Stätte gefunden, reichlich drei Jahre aber, die letzten vor ihrem Ende, verbrachte sie auf hessischer Erde, in Marburg, das Ludwig IV., ihr Gemahl, Land- [Landgraf]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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