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[Nach]mittag) sie den Mitgliedern unentgeltlich zugänglich zu machen. — Die Jahresversammlung des ganzen hessischen Geschichtsvereins soll am 11. bis 13. August in Hersfeld stattfinden. Eine dort zu beschließende Satzungsänderung ist veranlaßt worden durch das Bedürfnis, die gerichtliche Vertretung des Vereins statt durch sieben durch zwei Mitglieder bewirken zu können. Betreffend sonstige Änderungen der Satzung ist hervorzuheben ein Antrag des hiesigen Vorstandes für die Fassung des letzten Paragraphen der neuen Satzung, daß nämlich im Falle einer Auflösung des Vereins die in Marburg befindliche Vereinssammlung an die Stadt Marburg fallen soll, wenn sich hier eine von der Stadt ganz oder teilweise unterhaltene öffentliche Sammlung befindet. Für die neue endgültige Unterbringung dieser Sammlung ist zu wirken. Es wurde vom Vorsitzenden ausgesprochen, daß zwar ein sehr stattlicher Teil der Jahresbeiträge, welche für die Verzinsung des zur Erbauung und Verwaltung eines Ausstellungshauses nötigen Kapitals erforderlich sind, gezeichnet wurde, daß aber doch auch ein erheblicher Bruchteil noch ungedeckt blieb, des weiteren, daß den Mitgliedern unseres Marburger Geschichtsvereins in erster Linie die Pflicht obliegt, Beiträge von 5, 10, 20 M jährlich zuzusagen und andere dafür zu werben. — Hierauf erstattete der Kassenführer Landgerichtsrat Heer Bericht über Einnahmen und Ausgaben. Der augenblickliche Kassenbestand von 57 M dürfte bis zur nächsten Erhebung der Jahresbeiträge aufgebraucht sein. Angesichts mancher Mehrausgaben empfiehlt es sich, auch ferner an der Erhebung von 1,50 M Ortsbeitrag festzuhalten. — Der Konservator der Sammlung, Kunstmaler Giebel, berichtete über ihre Vermehrung durch Ankäufe und Geschenke. Unter den erstereil sei hervorgehoben ein oberh. Bauernanzug aus dem Ebsdorfer Grund (Kirchenrock, Weste und Dreimaster), ein Schmuckkästchen aus Rosenholz mit Porzellanmalerei (18. Jahrh.), neun alte Olkrüge mit Bemalung, eine verzierte Kaffeekanne Marburger Ursprungs, mit der Jahreszahl 1818, ein Fayencekrug mit Zinndeckel u. s. w. — Hoflieferant Schneider schenkte sieben Gegenstände Marburger Töpferarbeit aus |
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