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[Vereins-]Satzung d. h. so lange, als sie mindestens 20 Mitglieder zählen oder den Jahresbeitrag für 20 Mitglieder entrichten. Aus der Bezeichnung als Ortsgruppe erwachsen den Mitgliedern jedoch keine besonderen Rechte; doch steht es ihnen frei, an Stelle des vom Gesamtvorstande bestellten Pflegers einen Vorstand zu wählen, der die Angelegenheiten der Ortsgruppe leitet und diese der Vereinsleitung gegenüber vertritt.

 

Als Vorstand wählten die Mitglieder der Ortsgruppe in der Versammlung vom 25. März 1911 den seitherigen Pfleger, Herrn Rektor Sondergeld, und zwar als ersten Vorsitzenden, sowie den Herrn Regierungsrat Illgner als zweiten Vorsitzenden und als Leiter der Altertumssammlung. Von der Wahl weiterer Vorstandsmitglieder wurde vorläufig abgesehen.

 

Was die Tätigkeit der Vereinsmitglieder im verflossenen Vereinsjahre anlangt, so ist zuerst ihre tätige Mitwirkung bei der Feier des im August 1910 begangenen 600jährigen Jubiläums der Stadt Hünfeld zu erwähnen. Am 27. Juli 1910 waren 600 Jahre verflossen seit dem Tage, da der Deutsche Kaiser Heinrich VII. aus dem Hause Luxemburg auf Bitten des Fuldaer Abtes Heinrich V. von Weilnau die bedeutsamen Rechte und Privilegien der Stadt Gelnhausen auf Hünfeld übertrug. Aus besonderen Gründen fand die Feier des Gedenktages erst Sonntag, den 21. August,, statt. An dem offiziellen Festakt in den Rathaussälen nahm neben anderen hervorragenden Ehrengästen auch der Vorsitzende des Gesamtvorstandes des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde, Herr General Eise n traut, sowie der stellvertretende Vorsitzende, Herr Geheimrat Dr. jur. Knorz, teil. Herr General Eisentraut überbrachte der Jubilarin die Glückwünsche des Vereins, der 1908 in Hünfeld gelegentlich seiner 74. Jahresversammlung eine so gute Aufnahme gefunden habe, und betonte den Wert der Pflege geschichtlichen Sinnes bei den Bürgern eines städtischen Gemeinwesens. Der Vorsitzende der hiesigen Ortsgruppe des Vereins, Herr Rektor Sondergeld, hielt die Festrede über „Die äußere und innere Entwicklung der Stadt Hünfeld“, wobei er den Wunsch aussprach,

 

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