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die Jubiläumsfeier möge zur Belebung und Förderung des historischen Sinnes in allen Bewohnern der Stadt und in jedem, den die Feier in ihren Bann gezogen, beitragen und wirken zur Entfaltung all der kostbaren Früchte, welche die Kenntnis der Vergangenheit in den Herzen heranreifen läßt. Es darf hier gesagt werden, daß sich ein gesteigertes Interesse für die Vergangenheit bei der hiesigen Bevölkerung immer mehr bemerkbar macht. Zur Förderung dieses Interesses trägt besonders die Altertumssammlung der Ortsgruppe bei, dann aber auch die Versammlungen und Ausflüge der Vereinsmitglieder; zu diesen letzteren Veranstaltungen sind stets auch Nichtmitglieder freundlichst eingeladen.
Den ersten Geschichtsabend veranstaltete die Ortsgruppe im verflossenen Vereinsjahre am 12. Oktober 1910. Die Geschichtsabende finden immer im Hotel „Engel“ statt. Nachdem der Vorsitzende über die Jahresversammlung des Vereins in Hersfeld berichtet und einige Mitteilungen über das urkundliche Material für die Geschichte der Stadt Hünfeld, des Stiftes ad sanctam crucem sowie der früheren und jetzigen Adelsgeschlechter des Kreises Hünfeld gemacht hatte, wurde eine Eeihe z. T. recht interessanter Altertümer der Versammlung vorgelegt. Herr Regierungsrat Illgner, der den größten Teil derselben mit großem Fleiße zusammengetragen, gab zu den einzelnen Gegenständen treffliche Erläuterungen. Zum Schlüsse wurde beschlossen, am folgenden Sonntag, den 16. Oktober, einen Ausflug über Eiterfeld und Fürsteneck nach Buchenau zur Besichtigung der dortigen Schlösser der Freiherren Schenck zu Schweinsberg und von Secken-dorff-Gutend zu machen.
An dem Ausflug nahmen ungefähr 25 Herren und Damen teil. Der Weg führte vom Bahnhof Eiterfeld über Fürsteneck, wo Herr Oberamtmann Reinhardt und seine Frau Gemahlin die Güte hatten, den Ausflüglern das ehemalige Jagdschlößchen der Fuldaer Fürstäbte zu zeigen. Es ist von Fürstabt Heinrich von Schleifras (1700 —1714) aus einer alten fuldaischen Burg, die 1330 zum erstenmal urkundlich erwähnt
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