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[Mit]glied des Sternerbundes und nahm in den Kämpfen der Stadt Hersfeld mit ihren Äbten auf Seiten der Äbte und des Klosters Teil, so auch in der berühmten Vitalisnacht am 28. April 1378. In den Kämpfen der Landgrafen von Hessen stand er auf deren Seite und leistete ihnen so hervorragende Dienste, daß ihm der Landgraf einmal 2525 Gulden schuldete, eine für die damalige Zeit sehr große Summe; den Bischof Gerhard von Würzburg unterstützte er gegen den Grafen von Henneberg. Die Buchenauer hatten damals reiche Besitzungen in Thüringen, am Main, im Saalgau, besonders aber an der Werra ; ohne Vorbereitungen stellten sie einmal 100 gewappnete Bosse und Reiter; 1402 ritten 13 Ritter von Buchenau mit großem Gefolge zu einem Reichstage, der nach Hersfeld ausgeschrieben war; hier war ein Buchenauer Abt, 40 Jahre später einer dieses Geschlechtes Fürstabt von Fulda. Weiter berichtete der Vortragende über einen Bruderzwist zwischen Ludwig II. von Niederhessen und Heinrich III. von Oberhessen, in den auch die Buchenauer verwickelt waren — damals zerstörten sie die Burg Hauneck auf dem Stoppelsberg — und schilderte die Befestigungen der Buchenauer Burg in jener Zeit in eingehendster Weise. Mit dem Beginn des XVI. Jahrhunderts wrerden die Vermögensverhältnisse der Buchenauer schlechter; besonders werden sie durch einen sich durch 200 Jahre hindurchziehenden Erbschaftsprozeß über Buchenauische Allodgüter erschüttert. Ein kleiner Teil des Besitzes kam durch Heirat und Kauf im XVII. Jahrhundert an einen Herrn v. Boyneburg, später an die Familie von Warendorf und weiter an die Freiherrn von Spiegel zu Peckelsheim, von denen ihn 1878 Freiherr von Seckendorff kaufte. Ein anderer Teil wurde am Ende des XVII. Jahrhunderts an den Fuldaer Fürstabt Placidus von Droste verkauft und kam in den Besitz der Freiherrn Schenk zu Schweinsberg. Im 30 jährigen Krieg zeichneten sich mehrere Buchenauer als hessische Truppenführer aus, so auch Wolf Herbold von Buchenau, dessen Sohn Friedrich Wilhelm ein Stammvater des jetzigen Besitzers des alten Buchenauischen Schlosses ist. Eine Tochter dieses Friedrich Wilhelm heiratete den
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