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kaiserlichen und kurbayerischen Generalfeldmarsch all -Lentnant Frhr. Johann von Seckendorff, und als das Geschlecht von Buchenau zu Anfang des vorigen Jahrhunderts ausstarb, da machte der Großvater des jetzigen Besitzers Erbansprüche geltend, die er auch in 20 jährigem Prozesse mit dem kurhessischen Staate siegreich durchfocht. Reicher Beifall lohnte die kenntnisreichen Ausführungen des Redners. Freifrau von Seckendorff, die Mutter des Schloßherrn, lud dann in gütiger Gastfreundlichkeit zu einer Tasse Kaffee ein, die angenommen wurde, worauf man sich mit herzlichen Dankesworten und den besten Wünschen für das Geschlecht von Seckendorff verabschiedete. Im Schenckschen Schlosse zeichnete Freiherr Hans Schenck zu Schweinsberg zuerst mit markigen Strichen die Geschichte des Buchenauer Zweiges des alten hessischen Schencken-Geschlechtes von Schweinsberg. Der Redner bezog sich auf die eingehenden Ausführungen des Herrn Barons von Seckendorff über das Buchenauer Geschlecht und ihre Besitzung und zeigte, wie seine Familie durch Heirat zuerst nach Burghaun und dann durch Tausch mit dem Fürstabte zu Fulda nach Buchenau kam. Wolf Christoph Schenck zu Schweinsberg war es, der im Jahre 1692 den Tausch vollzog und sich das schöne Schloß baute, das seine Nachkommen heute noch bewohnen. Der jetzige Besitzer ließ es vor einiger Zeit im Innern erneuern und ein neues schönes Treppenhaus bauen. Ein Rundgang durch die einzelnen Teile des Schlosses zeigte den Besuchern die schönen Räume desselben, die mit künstlerischem Sinne ausgestattet sind. Besonders erregten zwei prachtvolle Türeinfassungen, Nachbildungen der Giebel des Hauses, und eine gemalte Stofftapete, auf der Jagdszenen dargestellt sind, die Bewunderung aller. Nachdem noch das Schloß, das im Stile der italienischen Renaissance erbaut ist, auch von außen besichtigt und die Anlagen betrachtet hatte, stattete man auch der Mutter des Schloßherrn im sog. Generalshause einen Besuch ab, worauf man noch ein Stündchen die bekanntlich hervorragende Gastfreundschaft des Herrn Barons von Schenck und seiner jugendlichen Frau Gemahlin genoß.
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