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Der Vortragende gab eine Übersicht über die Erbauung standfester Mauern in jener Zeit, als die Verwendung von Kalk und Mörtel noch nicht bekannt war. Die Mauern wurden entweder aus behauenen Steinquadern oder Steinplatten, oder wenn nur unregelmäßige Steinklötze und Steinbrocken zur Verfügung standen, aus Stein mit eingelegten Baumstämmen oder Balken errichtet, oft auch aus Stein, Holz und Erde. An der Innenseite der Mauer, oder hie in die Mauer hineingebaut standen häufig die aus Holz und Erde errichteten Wohnstätten. Wenn bei einem feindlichen Angriff oder durch einen Zufall das im Wall (Mauer) steckende Holz in Brand geriet, so konnte leicht ein Durchglühen, eine Verschlackung, ein Schmelzen und Zusammenbacken des anliegenden Gesteins entstehen, wenn dies aus Basalt, Granit, Nephelin-Dolerit, Quarz, Sand, Tonschiefer oder Mandelstein bestand. Zu alten Zeiten konnte also auf diese Weise ein Brand- oder Schlackenwall entstehen, wenn die Mauer inwendig nur genügend Holz außer Steinen enthielt. Zu keiner Zeit aber schien die Absicht vorgelegen zu haben, eine künstliche Verglasung des Innern eines Walles hervorzubringen. Eine absichtliche Verglasung der äußeren Wallfläche auszuführen, um diese Fläche glatt und unersteiglich zu machen ist unmöglich und alle Erklärungsversuche für die Ausführung eines solchen Verfahrens sind als gekünstelt und unausführbar zurückzuweisen. Professor Schuchhardt hat übrigens unlängst nachgewiesen, daß die schottischen Glasburgen nicht keltischen Ursprungs sind, sondern daß sie mittelalterliche Befestigungen waren, die durch Feuer zerstört und dabei verglast sind. Schlacken wälle gibt es auch in Frankreich, Deutschland, Böhmen. Professor Vonderau hat solche u. a. nachgewiesen auf dem Haimberg bei Fulda und auf dem Sengersberg bei Salzschlirf. Von dem leider zerstörten Haimberg-Kingwall konnte ein dem Museum zu Fulda gehöriges mächtiges Basaltstück vorgezeigt werden, das nicht allein an vielen Stellen geschmolzen war, sondern auch die Abdrücke des brennenden Holzes deutlich zeigte. — Der Vorsitzende der hiesigen Ortsgruppe dankte dem Redner
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