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mit warmen Worten und feierte ihn als einen Stern in dem Kasseler Dreigestirn: Boehlau, Eisentraut und Lange, das durch sein ausstrahlendes Licht immer mehr die dunklen Zeiten der Vor- und Frühgeschichte Hessens aufhelle. Hierauf zeigte Herr Regierungsrat Illgner wieder eine Reihe von Altertümern vor. — Im gemütlichen Teil trug Herr Oberlehrer Möllers zwei schöne Lieder vor, die Herr Landmesser Kreis auf dem Klavier begleitete.
Der dritte Geschichtsabend, der am 6. Januar 1911 stattfand, war von Vereinsmitgliedern und Gästen Herren und Damen, besonders gut besucht und nahm einen sehr anregenden Verlauf. Nachdem der Vorsitzende den erschienenen Geschichtsfreunden und ihren Damen einen herzlichen Neujahrs wünsch und freundlichen Willkommgruß entboten, warf derselbe einen kurzen Rückblick auf die Entwicklung und Tätigkeit der Ortsgruppe in den 2 1/2 Jahren ihres Bestehens und verlieh dem Wunsche Ausdruck, daß es im neuen Jahre möglich sein möge, auch auf dem Gebiete des Heimatschutzes etwas zu tun. Sodann hielt Herr stud. phil. Rudolf Deidert von hier seinen angekündigten, sehr lehrreichen Vortrag über den Fuldaer Abt Marquard I. (1150—1165). Der Redner gab zunächst einen kurzen Überblick über die Lage der Abtei Fulda im Anfang des 12. Jahrhunderts und ging dann auf die Vorgeschichte zu Marquards Wahl, die langwierigen Fuldaer Wahlstreitigkeiten, ein. Durch das Vorgehen des Abtes Alehof war eine Spaltung unter der Brüderschaft des Klosters Fulda eingetreten. Auf die Beschwerde seiner Gegenpartei bei Papst Eugen III. hin wurde der Abt abgesetzt und mit seinem Anhang aus dem Kloster vertrieben. Der nun zum Abt von Fulda gewählte Mönch Rugger erhielt aus bestimmten Gründen vom Papste nicht die Weihe und Anerkennung. Nachdem Heinrich von Hersfeld kurze Zeit als Abt von Fulda gewirkt hatte, wurde auf König Konrads Vorschlag im April 1150 der verdiente Abt Marquard von Tekkingen zum Leiter der Fuldaer Abtei gewählt. Kurz schilderte der Redner das Leben des
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