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Neugewählten bis zu seiner Wahl zum Abt von Fulda, seine Erziehung in dem Kloster auf dem Engelsberge hei Bamberg und sein erfolgreiches tatkräftiges Vorgehen während seiner 8 jährigen Wirkungszeit als Abt von Tekkingen, worauf er sich eingehend Marquards Tätigkeit in der Abtei Fulda zuwandte. Schlimm sah es in wirtschaftlicher Beziehung in der Abtei vor Marquards Eingreifen aus. Die Vasallen hatten während der Wahlstreitigkeiten sämtliches Klostergut an sich gerissen, ohne daß ihnen dieses die Mönche in ihrer Zersplitterung hätten wehren können. Die Wirtschaftsbeamten der für den Unterhalt der Brüderschaft bestimmten Güter weigerten sich, die Einkünfte an das Kloster abzuliefern, betrachteten ihr Amt als erblich und schalteten auf den Gütern wie freie Eigentümer. Die Not war im Kloster daher sehr drückend geworden. Marquard ging zunächst gegen die unredlichen Meier der Klosterbesitzungen vor. Durch sein entschlossenes Handeln gelang es ihm mit Hilfe der Mönche und treu ergebener Bauern sie zu vertreiben. Die Güter stellte er unter die Verwaltung der Pröpste und verwandte den Ertrag zum Unterhalt der Brüderschaft, sodaß nunmehr eine Zeit von Entbehrung und Not nicht mehr eintreten konnte. Die Räuberbanden, die in den Grenzwäldern ihr Unwesen trieben, verjagte er aus der Abtei. Sodann widmete sich Marquard seiner zweiten Aufgabe, die alte Ausdehnung der Abtei wiederherzustellen. Er forderte daher von seinen Lehnsleuten die Herausgabe des unrechtmäßig erworbenen Kirchengutes. Als rechtliche Grundlage seiner Forderung benutzte Marquard das unter seiner Amtsführung entstandene Urkundenverzeichnis des Mönches Eberhard. Nachdem der Redner kurz den Wert dieses für die Fuldaer Geschichte wichtigen, aber auch infolge vielfacher Fälschungen sehr vorsichtig aufzunehmenden Kodex charakterisiert hatte, schilderte er den Kampf des Abtes gegen seine Lehnsleute, namentlich gegen den unbotmäßigen Ritter Gerlach von Haselstein. Sodann berichtete er von dem Aufbau der Burg auf dem Bieberstein und der Boineburg durch Abt Marquard und sprach von seinem Vorgehen gegen den Schirm-[vogt]

 

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