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Hier, Der große Saal im Schlosse zu Fulda.

„Die Malereien im Kaisersaale des Schlosses zu Fulda“. Siemens, Grau, Ganss, „Zur Geschichte der Apotheken Fuldas“. Eigner, „Aus alten Rechnungen der Stadt Burghaun“. Wenzel, „Das alte Rathaus zu Fulda“.

„Zwei Richtschwerter im städtischen Museum zu Fulda“. Haas, Alte Fuldaer Markbeschreibungen.

 

II. Berichte der Pfleger.

Bei den Ausschachtungen auf dem Baugelände des Kasseler Landesmuseums — zwischen Humboldt- und Weinbergstraße — wurden im Herbst 1910 die Spuren eines früheren Grabens von ungewöhnlichen Abmessungen gefunden. Von dem hellen felsigen Untergrunde hob sich die dunkle Füllung des Grabens deutlich ab. Seine Abmessungen — 6,5 m obere Weite zu 4 m Tiefe — konnten daher ebenso leicht festgestellt werden wie seine Richtung, die von der freien Ecke des Hauses obere Karlsstraße V4 nach dem Schnittpunkt der Sophienstraße und der Wilhelmshöher Allee führt. Die Endpunkte des Grabens, bezw. seine Umbiegungen sind nicht festgestellt. Vermutlich war dieser Graben ein Teil einer großen gemauerten Schanze, deren Erbauung unbekannt ist, die sich aber an dieser Stelle bereits auf dem „Plan der Hochfürstl. Residenz-und Haubt-Stadt Cassel in Nieder-Hessen nebst dem Hochfürstl. Lust-Garten auf der Aue“, herausgegeben von den Homännischen Erben anno 1742 und ebenso auf späteren Karten von Kassel eingezeichnet findet. Die Karten aus der Zeit nach 1780 enthalten diese Schanze nicht mehr; sie muß also vor 1780 eingeebnet sein. Sie bestand aus einer kurzen Face, die gegen Wehlheiden gerichtet war, und aus zwei langen, senkrecht zur Face stehenden Flanken. Hinten war die Schanze offen. Der aufgefundene Graben scheint derjenige der rechten Flanke gewesen zu sein.

Eisentraut.

 

Anfangs Juli 1910 teilte der mit der Leitung der Bauarbeiten für die Vergrößerung des Casseler Bahnhofs betraute Regierungsbaumeister Herr Masur mit, daß man bei den Erdarbeiten am Reisberg auf Knochenfunde gestoßen sei. Er habe an der betreffenden Stelle die Arbeiten einstellen lassen, bis ein Vertreter unseres Vereins zur Teilnahme an den Ausgrabungen erscheine. Bei den dann in Gegenwart des Herrn Reg.-Baumeisters Masur und des Unterzeichneten vorgenommenen weiteren Abgrabungen an der Fundstelle fand sich in einer Tiefe von etwa 4Va Fuß ein vollständiges Gerippe, dessen Schädel bereits am Tage vorher ausgegraben war. Es mußte, den Knochen nach zu urteilen, ein sehr kräftiger Mann gewesen sein, der hier sein Ende gefunden hatte. Irgend welche Reste von Uniformstücken oder Waffen wurden nicht gefunden. Es konnten hier nur die Überreste eines Verteidigers der Reisbergschanze vorliegen, des Hauptbollwerks der Franzosen gegen die Angriffe der Verbündeten vom Rothenberg und Rothenditmold her während der Belagerung Cassels im Jahre 1762

 

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