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Boden vertieft und die Schotterschicht bis auf den blauen Mergel ausgehoben ist, um eben den Anschluß an die tiefere Grube zu gewinnen. Der blaue Mergel selbst scheint aber nicht mehr angegriffen worden zu sein. "Wenn sich im Profil eine Aushöhlung zeigt, so ist das durch die Benutzung des Weges erfolgt. Umgekehrt geht aus den bogenartigen Enden des blauen Mergels, die bis zur ausgestochenen Schotterschicht hinaufreichen, hervor, daß keine absichtliche Entfernung dieser Lage vorgenommen ist.
Die Entwicklung, die unser Weg von Schnitt 3 zu Schnitt 4 zeigte, konnte genau so in Schnitt 5 weiter verfolgt werden. Es mag darum einfach auf die beiden Profile B 5 und 5 a auf S. 104 verwiesen werden, die die beiden l m voneinander entfernten Seitenwände desselben Schnittes darstellen. Allzuweit hat dann der Weg nicht mehr gereicht. Es ist möglich, daß eine ganz schwache Mulde, die in Schnitt 6 unmittelbar unter der Humusschicht zu Tage kam, noch dazu gehört hat, doch kann dies nicht als sicher angenommen werden.
War nach dem Ausgang zu der Weg bis zu seinem Ende festgestellt, so blieb nun übrig, den entgegengesetzten Verlauf von Schnitt 3 an zu untersuchen. Der nötige Aufschluß wurde durch Schnitt B 2 und sein Profil Beilage 2 und S. 105 gewonnen. Der Weg senkte sich gleichmäßig weiter und wurde breiter. Die Konstruktion mit der Packlage von Holz und ihre Einbettung in den blauen Mergel war die gleiche. In der Reisigschicht fand sich wohl zusammengelegt das eiserne Kesselgehänge aus der Spät-La Tenezeit, S. 125 Abb. 3, ein erwünschtes Belegstück für das Alter der Wegeanlage.
Der letzte Schnitt zur Verfolgung des Weges war B 1. In ihm zeigte sich kein Profil mehr; wir befanden uns schon mitten in der Tonmasse. Zwischen B 2 und 1 muß also der Weg aufhören.
Nach allem ist nicht zu bezweifeln, daß hier eine künstliche Straße aufgedeckt und auf ca. 15 m Länge nachgewiesen ist. Sie setzt auf Bodenniveau mit ca. 2 m Breite ein und läuft langsam zur Grube hinab, |
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