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18, 19, 20, verfolgten in erster Linie den Zweck, den im ersten Bericht vermuteten Töpferofen zu finden. Sämtliche Gräben sind in diesem Punkte ergebnislos gewesen bis auf A 17, mit dem eine Feuerstelle von ungefähr 2 m Durchmesser angeschnitten wurde. Daß sie alt war, bewies ihre Lage unter der 25 cm dicken Humusdecke. Aber sonst bot sie nichts Charakteristisches, weder fand sich eine Steinsetzung noch eine Vertiefung im Boden, noch irgend ein aufschlußgebendes Artefakt. Daß an dieser Stelle gar Töpfe gebrannt sind, ist ausgeschlossen.

 

Damit war der Rand des Tonlagers überall genau untersucht; im Westen Schnitte anzulegen, hatte vorläufig keinen Wert, da hier unmittelbar das große Doppelbecken III vorlag und eine Untersuchung dieser schmalen Erdbrücke erst Erfolg versprechen konnte, wenn die gesicherte Deutung des Binnenraumes neue Richtlinien bot.

 

Bei der Tongrube kam es weiter darauf an, die Art des dort lagernden Materials festzustellen. Der Länge nach wurde durch den Innenraum ein Graben gezogen, der 44 m lang geworden ist, AI (S. 109) und 2. Unter einer 45 cm dicken Humusdecke stießen wir überall auf Ton. Auf der Oberfläche des Tons lagen verschiedene Bohlen und La Tenescherben. Die Tonschicht war am Westende 35 cm dick, nach der Mitte zu verringerte sie sich allmählich auf 20 cm. Die Untersuchung dieser Masse lieferte sehr bald den klaren Beweis, daß es kein geschlemrnter Ton war. Der Ton war nicht in Schichten abgesetzt, wie es durch die Mitwirkung des Wassers notwendig geschieht. Vielmehr zeigten sich überall Löcher und unverbundene Stellen, und obendrein war die Masse von einer Menge von Steinen durchsetzt. Andrerseits war es aber auch kein hier anstehender Ton. Mitten in der Masse lagen nicht allein Steine, sondern auch Bretter, Knochenstücke, eine Hirschkrone, Scherben und endlich die schöne Zierscheibe aus Bronze (siehe S. 101 Abb. 1). Jede andere Erklärung ist ausgeschlossen, als daß die ganze Tonmasse samt ihren Fremdkörpern dorthin geschafft worden ist, und da auf der Burg kein Ton ansteht, so ist

 

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