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[Carlshafen] hafen wieder eingesetzt, in der ihm durch Reskript Kurfürst Wilhelms II. vom 26. September 1821 der Charakter als „Rat“ verliehen wurde. Die Neueinrichtung der kurhessischen Verwaltung, die 1821 durchgeführt wurde, brachte ihm am 7. Januar 1822 ein jährliches Gehalt von 1000 Talern. Von diesem, für die damalige Zeit sehr erheblichen Gehalte hatte er freilich nicht den vollen Genuß, da er immer noch genötigt war, die Unterstützungen zurückzuzahlen, die ihm in seiner Notlage in Quakenbrück von seinen Freunden gewährt worden waren. Von Jugend an auf die Unterstützungen Anderer angewiesen, hat er es trotz großer Sparsamkeit nie auf einen grünen Zweig bringen können. Am 1. Januar 1832 wurde er durch Reskript des Kurprinzen und Mitregenten Friedrich Wilhelm vom 21. Dezember 1831 mit einer Pension von jährlich 750 Talern in den Ruhestand versetzt. Er verzog nach Kassel, wo er am 11. Januar 1838 starb. Er war verheiratet mit Elisabeth Franziska Grimmel, Tochter des Kammerrats Grimmel in Kassel, die im April 1832 in Kassel verstarb. Aus dieser Ehe stammten 7 Kinder: 1) Karoline Margarethe Elisabeth, geb. 16. Juni 1788 in Kassel, wo sie unverheiratet starb. 2) Heinrich Konrad Gustav, Rentmeister zu Hofgeismar, geb. 16. Mai 1791 zu Kassel, gest. daselbst 11. Juni 1853. Heiratete Amalie Rothamel. (12 Kinder.) 3) Marie, ledig in Kassel verstorben. 4) Karl Christian Jakob, Fahnenjunker im kurhess. Gardegrenadierregiment, später Kanzlist im Kriegsministerium. Starb 1837 in Kassel. War verheiratet. 5) August Karl Friedrich Siegismund, Obergerichtsreferendar, starb ledig vor 1838. 6) Maria Franziska, heiratete den Kantor Dellith in Carlshafen. 7) Emma Louise, starb jung in Carlshafen.

 

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