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Vorwort der Redaktion

Zum ersten Male seit ... Jahren ..., begannen die Vorworte der MITTEILUNGEN 1952 und 1969. Sie sollen - so fährt Karl E. Demandt 1969 fort - gemäß der alten Aufgabe Zeugnis ablegen von seinem Leben vor allem in den Zweigvereinen, ihre Tätigkeit in ihren mannigfachen Formen schildern ...

1984 ist der Anlaß des "Wiedererscheinens" die 150-Jahrfeier unseres Gesamtvereins, die in wenigen Tagen in Kassel begangen wird. Deshalb stehen das Programm dieses Festes, eine kurze Geschichte der 150 Jahre des VHG und die Liste der Vorsitzenden am Anfang dieses Heftes und nicht dieses Vorwort.

Nicht nur das "Gewand" ist neu, auch das Konzept ist verändert, die Redakteure, die in der Hauptausschußsitzung des HGV in Kassel am 31. März einstimmig dazu bestimmt wurden, sehen dieses erste Heft als einen veränderbaren Versuch dar und bitten deshalb die Leser um Verbesserungsvorschläge und Anregungen jeder Art. Allerdings sind wir an Format und Umfang (36 Seiten) aus technischen und finanziellen Gründen gebunden. Die Abschnitte "Berichte" und "Mitteilungen" sollen ebenso wie die "Auszüge aus den Vorlesungsverzeichnissen der Universitäten" und die "Kurzberichte über wichtige, teilweise aber an schwer aufzufindenden Stellen veröffentlichte Neuerscheinungen zur hessischen Geschichte und Landeskunde' das Demandtsche Konzept von 1969 erweitern. Wir möchten z.B. auch gerne wissenschaftliche Kurzbeiträge (Originale!) veröffentlichen, wozu der Platz wegen der ausführlichen Vereinsvorstellungen in dieser Nummer leider nicht reicht. Wir meinen sogar, daß auch die Vorsitzenden und Mitglieder der Zweigvereine zur Veröffentlichung geeignete "Berichte", "Mitteilungen" usw. der Redaktion zusenden sollten.

Wir denken an die Veröffentlichung von drei bis vier MITTEILUNGEN im Jahr, möchten also Nr. 9 im Herbst (Oktober/November) herausbringen und hoffen, durch das häufigere Erscheinen der MITTEILUNGEN den Kontakt des Hauptvereins mit den Zweigvereinen und der Einzelvereine untereinander zu verstärken und einen erfreulichen Austausch von Erfahrungen und Informationen zu ermöglichen. Vor allem für die Vereinsvorsitzenden erwachsen dadurch neue Aufgaben des Sammelns von Einzelnachrichten, Terminen (für S. 37!) usw. Bitte, überlegen Sie mit uns die Möglichkeiten dieser MITTEILUNGEN und denken Sie pünktlich an den Redaktionsschluß (1. Okt. 1984 Redaktionsschluß für Nr. 9 der MITTEILUNGEN).

Wir hoffen, so das Vereinsleben zu intensivieren, neue Aktivitäten anzuregen und uns allen eine bessere Zusammenarbeit zu ermöglichen. Wir wünschen allen Lesern weiterhin Freude an der Beschäftigung mit der Vergangenheit und Gegenwart unseres Hessenlandes.

Im Juni 1984

Hans-Jürgen Kahlfuß                                                                 Friedrich Herzog

 

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