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Bundesmünze" von 1542 geschlossen. Auf der Rückseite der Fassung der Münze ist eingraviert: Philipp Prinz und Landgraf zu Hessen - 21. August 1937. Diese Münze und das Glied mit dem hessischen Wappen hat Prinz Philipp von Hessen für die Kette gestiftet. Der Abschluß nach unten wird durch eine Kapsel gebildet, auf der erhaben das Stadtwappen, wie es 1937 amtlich gebraucht wurde, aufgebracht ist. Bei der Auswahl der Wappen der Bundesstädte wurde die Zahl auf 20 beschränkt, obwohl es etwa 30 gibt. Um die Kette nicht übermäßig lang zu gestalten, beschränkt man sich auf diese Zahl. Auf der linken Seite sind von oben nach unten die Wappen eingefügt von - Strasbourg, Lindau, Braunschweig, Bremen (x), Hannover, Lübeck (x), Hamburg (x), Reutlingen, Kempten (x) und Nürnberg (x). Auf der rechten Seite sind von oben nach unten die Wappen eingefügt von Konstanz, Göttingen, Riga, Frankfurt/Main (x), Magdeburg (x), Windsheim (x), Weissenburg/ Bayern (x), Isny (x), Augsburg (x) und Goslar (x). Die Namen der Städte sind in dieser Schreibweise auf der Rückseite der Kettenglieder eingraviert. Die Städte, die für die Kette ein Glied mit ihrem Wappen gestiftet haben, sind mit (x) gekennzeichnet.

Am 21. August 1937, dem ersten Tag der Vierhundertjahrfeier der "Schmalkaldischen Artikel", übernahm der damalige Bürgermeister die Amtskette. Sie wurde entsprechend ihres Inhalts "Schmalkaldische Bundeskette" genannt Nach ihrer Restaurierung strahlt die silberne Kette wieder in ihrem alten Glanz, und der Bürgermeister der Stadt Schmalkalden trägt sie nun zu besonderen Anlässen.

Oswald Clemen (Schmalkalden)

 

Kinderarbeit in Bergwerken

Vermutlich ist die Kinderarbeit so alt wie der Bergbau selbst, auch wenn die Vorstellung zu dieser inhumanen Arbeit uns heutzutage völlig fremd erscheint. Vereinzelt lassen sich darüber Hinweise m der Literatur, so auch schon bei Agricola, finden. In welchem Alter sich aber diese Kinder befanden, zu welcher Arbeit sie herangezogen werden konnten und wur- [wurden]

 

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