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Elbsandsteingebirge, den Schlössern Pillnitz und Moritzburg und zuletzt der Stadt Meißen einen Besuch abstattete.

Die 50 Teilnehmer, von Beiratsmitglied Erich Brill als Reiseleiter geführt, besichtigten zunächst die Herderkirche und das Schillerhaus in Weimar, ehe sie im Hotel Newa in Dresden Quartier nahmen. Von hier aus fuhren sie das Elbsandsteingebirge an, dessen über 300 Meter hohe Felswände die Fahrtteilnehmer sehr beeindruckten. Die zur Zeit Kurfürst August des Starken von Sachsen, des späteren Königs von Polen, zur Festung ausgebaute Burg Königstein, in der Böttger, der Erfinder des Porzellans, jahrelang einsaß, wurde in Augenschein genommen, ehe man mit einem Schiff der Weißen Flotte in Richtung Dresden zurückfuhr, um das von Pöppelmann geschaffene Barockschloß Pillnitz mit seinen weiträumigen Bauten und Parkanlagen näher anzuschauen. Auf einer Stadtrundfahrt am folgenden Tage besuchten die Exkursionsteilnehmer den Zwinger, Pöppelmanns zwischen 1711 und 1728 erbautes Hauptwerk, die Gemäldegalerie mit Raffaels Sixtinischer Madonna und das Grüne Gewölbe, eine der schönsten Schatzkammern in Europa. Als krönenden Abschluß erlebten die Melsunger Geschichtsfreunde eine Ballettaufführung in der seit 1984 wieder aufgebauten Semperoper. Am letzten Tag der Exkursion suchten die Teilnehmer das 1723 von Pöppelmann zum Jagd- und Lustschloß umgebaute Schloß Moritzburg auf, ehe sie sich nach Meißen begaben. Hier fesselte zunächst der zwischen 1267 und 1530 errichtete und ausgebaute gotische Dombau die Teilnehmer, ehe sie sich der Besichtigung der Albrechtsburg zuwandten, die zwischen 1471 und 1525 erbaut wurde. In dieser Burg wurde zwischen 1710 und 1863 das berühmte "Meißner Porzellan" hergestellt. Ein Rundgang durch die Altstadt von Meißen schloß die Exkursion ab.

Herbert Simon

 

ZVSchwalm

Förderverein zur Erhaltung der Totenkirche in Treysa gegründet

Die Ruine der im 13. Jahrhundert erbauten Martinskirche in Treysa (jetzt
größter Ortsteil der Gemeinde Schwalmstadt) ist heute noch weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt. Seit 1531 diente sie - vom Gemeindefriedhof umgeben - der protestantischen Gemeinde nur noch für Begräbnisfeiern; aus dieser Zeit stammt wohl auch der bei der Bevölkerung heute gebräuchlichere Name "Totenkirche".

 

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