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Jahre lang flossen ununterbrochen große Summen von Kassel nach Schweden zum schweren Schaden für das kleine Hessen, davon 3,25 Millionen aus der Kriegskasse, etwa eine Million ,Kabinettsrevenuen', d. h. von 1731 bis 1750 jährlich 50000 Taler, und 180000 Taler aus der Erbschaft des Landgrafen Karl"12). Schweden war infolge der Entkräftung an Menschen und Mitteln nicht mehr in der Lage, mehr Geld aufzubringen. „Friedrich durfte sich glücklich preisen, auf die hessische Apanage zu
seiner Lebensfristung zeitlebens zurückgreifen zu können"13). Die aus der Zeit König Karls XII. geschuldeten Subsidien in Höhe von 655000 Talern vermochte Schweden daher ebenfalls nicht zu zahlen, Hessen-Kassel „nächst Brandenburg-Preußen unter dem Landgrafen Karl der am stärksten militarisierte Staat im Deutschen Reich"14), musste auf diese an sich dringend benötigten Subsidien verzichten.
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