ZV Eschwege Museumsumbau und historische Fahrten Der Umbau zu einem stadtgeschichtlichen Museum läuft vorerst in kleinen Schritten weiter, da endgültige Entscheidungen über die Museumsplanung in Eschwege noch immer ausstehen. Ehrenamtliche Helfer, vor allem Wittekind Herwig und seine Ehefrau, haben 2003 eine große Leistung im Hinblick auf Sichtung und Ordnung der umfangreichen magazinierten Bestände erbracht. Die nunmehrigen erweiterten Öffnungszeiten von dreimal drei Stunden in der Woche (Mittwoch, Samstag und Sonntag von 1417 Uhr; gegen Aufwandsentschädigung) sowie verstärkte Werbung haben in der Saison 2003 eine Verdoppelung der Besucherzahlen auf über 1.200 gebracht. Nach bereits vier Studienfahrten im Frühjahr und Sommer 2003 (Limburg, Bonn, Aschaffenburg, Kassel) besuchten wir kurzentschlossen am 15. November die Ausstellung „Die Wunderkammer Zar Peters des Großen“ im Schloss Friedenstein in Gotha, eine kleine, aber feine Präsentation. Am 29. November besichtigten wir gemeinsam mit dem ZV Bad Hersfeld die Ausstellung „Friedrich I., König von Schweden, Landgraf von HessenKassel“ im Stadtmuseum Hofgeismar, wo wir – nach einer ausführlichen Einführung durch Helmut Burmeister, den Leiter des Museums – die äußerst sehenswerte Ausstellung betrachteten. Nach einer Stippvisite im Tierpark nahmen wir dann auf der Burg Sababurg einen Abschlusskaffee ein. Die gemeinsame Fahrt mit dem Nachbarverein wurde von beiden Seiten als sehr gelungen angesehen und wird sicher nicht die einzige bleiben. Karl Kollmann/dmeh ZV Frankenberg Erwin Gündling verstorben Im Alter von 75 Jahren verstarb am 24. Oktober in Frankenberg der langjährige Schatzmeister des dortigen Zweigvereins, Erwin Gündling. Seit 1973 war er Mitglied, mehr als zwei Jahrzehnte hat er die Finanzgeschäfte des ZV Frankenberg geführt, solange es ihm seine Gesundheit erlaubte. In dieser Zeit begleitete er auch mit großem Interesse die inhaltliche Arbeit des Zweigvereins, wobei sein besonderes Augenmerk den Burgen in Hessen galt. 1991 wurde er mit der Silbernen Ehrennadel des VHG ausgezeichnet. Erwin Gündling stammte aus einer Handwerkerfamilie, für die Tradition, aber auch enge Verbindung mit Land und Leuten bedeutsam war. Er arbeitete von 1963 bis 1992 als Bezirksschornsteinfegermeister in Frankenberg. Schon 1942 trat er bei der Berufswahl in die Fußstapfen seines Vaters Jakob Gündling, der von 1927 bis 1934 den Kehrbezirk Gemünden betreut hatte und dann nach Kassel gewechselt war. In dritter Generation setzt sein Sohn Stephan Gündling nun den Schornsteinfegerberuf fort. Der ZV Frankenberg ist dankbar für die Zeit, in der Erwin Gündling die Aufgaben des Vereins gewissenhaft erfüllen half und dabei immer wieder seine Liebe zur Regionalgeschichte sichtbar werden ließ. KarlHermann Völker ZV Hessisch Lichtenau Tag des offenen Denkmals 2003 Auch den 12. Tag des offenen Denkmals richtete der ZV Hessisch Lichtenau im Auftrag der städtischen Gremien aus. Den Auftakt bildete der sonntägliche Gottesdienst, der auf den „Tag der Steine“ Bezug nahm und entsprechend Anlass zur Besinnung gab. Nach dem Gottesdienst führte Martina Eckhard kenntnisreich durch die Stadt, wobei sie nicht nur